Ausgleichsabgabe, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungAus-gleichs-ab-ga-be (computergeneriert)
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

Finanzwesen Abgabe zum Ausgleich von Schäden, Nachteilen, Belastungen, bes. im Rahmen des Lastenausgleichs, der Fürsorge für Schwerbehinderte o. Ä.

Typische Verbindungen
computergeneriert

Arbeitgeber Beschäftigungspflicht DM Einfuhr Erhebung Erhöhung Höhe Mark Wegfall Zahlung anrechnen betragen bezahlen entrichten erheben fällig monatlich sogenannt zahlen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Ausgleichsabgabe‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Zum einen soll die Höhe der Anzeige Ausgleichsabgabe zukünftig von der Anzahl der beschäftigten Behinderten im Betrieb abhängen.
Der Tagesspiegel, 02.06.2000
Wer die Quote nicht erfüllt, muß monatlich 200 Mark Ausgleichsabgabe bezahlen.
Süddeutsche Zeitung, 29.01.1998
Demnach wäre auch eine dem Bedarf angepaßte Erhöhung der Ausgleichsabgabe zulässig.
Die Zeit, 11.04.1986, Nr. 16
Für jeden unbesetzten Pflicht-Arbeitsplatz haben Arbeitgeber eine monatliche Ausgleichsabgabe von nur 200 Mark zu bezahlen.
o. A. [dad]: SchwerbehindertenBeschäftigung. In: Aktuelles Lexikon 1974-2000, München: DIZ 2000 [1992]
Arbeitgeber, die dieser Beschäftigungspflicht nicht nachkommen, haben eine Ausgleichsabgabe zu entrichten.
o. A.: ZÖLLNER/MIKOSCH: AUSBEUTEN JURISTISCH. In: Marxistische Zeit- und Streitschrift 1980-1991, München: Gegenstandpunkt Verl. 1998 [1981]
Zitationshilfe
„Ausgleichsabgabe“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Ausgleichsabgabe>, abgerufen am 20.06.2019.

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