Ausgriff, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Ausgriff(e)s · Nominativ Plural: Ausgriffe
Aussprache
WorttrennungAus-griff (computergeneriert)
Wortzerlegungaus-Griff
eWDG, 1967

Bedeutung

selten
entsprechend der Bedeutung von ausgreifen (Lesart 2)
Beispiele:
die sprachliche Überquerung der an sich so starken rheinisch-westfälischen Grenze geht zusammen mit dem kirchlichen Ausgriff Kölns bis gegen Paderborn und bis an die Weser [FringsZur Grundlegung106]
Vor allem verdient auch der weite Ausgriff in das Gebiet der Völkerkunde Lob und Beachtung [Wirk. Wort1956/57]

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Sein unzeitiger Ausgriff nach außen, ohne eine vorherige soziale Stabilisierung in der ägyptischen Basis, beginnt sich zu rächen.
Die Zeit, 05.01.1959, Nr. 01
Das Konzept ist in seinem Ausgriff wie in seiner Beschränkung vorzüglich.
Süddeutsche Zeitung, 11.12.1999
Über diesen Ausgriff nach Übersee gab es selbstredend sofort Streit zwischen den katholischen Königreichen.
Die Zeit, 21.11.1997, Nr. 48
Sein universaler Ausgriff über die ganze Erde wirkt dabei als zusätzliches Indiz.
Freyer, Hans: Gesellschaft und Kultur. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1961], S. 20245
Auch der Ausgriff in den skandinavischen Raum, zum Mittelmeer und nach Rußland hinein, ließ keine Zweifel an der Gesamtführung aufkommen, solange wir erfolgreich waren.
o. A.: Sechster Tag. Dienstag, 27. November 1945. In: Der Nürnberger Prozeß, Berlin: Directmedia Publ. 1999 [1945], S. 22469
Zitationshilfe
„Ausgriff“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Ausgriff>, abgerufen am 15.10.2019.

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