Ausguss, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Ausgusses · Nominativ Plural: Ausgüsse
Aussprache
WorttrennungAus-guss (computergeneriert)
Grundformausgießen
Ungültige SchreibungAusguß, s. Regelwerk: § 2, § 25 (E1)
Wortbildung mit ›Ausguss‹ als Erstglied: ↗Ausgussbecken · ↗Ausgussrohr
eWDG, 1967

Bedeutungen

1.
Becken, Öffnung für den Abfluss des Wassers, meist in der Küche
Beispiele:
der Ausguss ist verstopft
den Ausguss sauber machen
das schmutzige Wasser in den Ausguss schütten
2.
landschaftlich Kannenschnabel, Tülle
Beispiel:
Dann servierte er die Kaffeekanne, aus deren Ausguß etwas Dampf herauswehte [Hausm.Abel58]

Typische Verbindungen
computergeneriert

Geschirr Küche Wasserhahn fließen kippen landen schütten spülen verstopft wandern

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Ausguß‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Andererseits wollte ich nicht bis ans Ende unserer Tage am Ausguß stehen.
Süddeutsche Zeitung, 17.07.1999
Es kommt sauber aus dem Hahn - und fließt dreckig durch den Ausguß zurück.
Bild, 20.10.2004
Rita drängte mich gegen den Ausguß, und sie beschlossen, mich als ihre Gefangene zu betrachten.
o. A.[Autorenkollektiv am Psychologischen Institut der Freien Universität Berlin]: Sozialistische Projektarbeit im Berliner Schülerladen Rote Freiheit. Frankfurt: Fischer Bücherei 1971, S. 177
Wir stellten das Geschirr in den Ausguß, ich wischte die Tischplatte ab.
Lenz, Siegfried: Deutschstunde, Hamburg: Hoffmann u. Campe 1997 [1968], S. 390
Deine Rohre rauschen, es kocht in den Ausgüssen, es brodelt im Badeofen.
Tucholsky, Kurt: Häuser. In: ders., Kurt Tucholsky, Werke - Briefe - Materialien, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1927], S. 20505
Zitationshilfe
„Ausguss“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Ausguss>, abgerufen am 19.08.2018.

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