Auslaut, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Auslaut(e)s · Nominativ Plural: Auslaute
Aussprache
WorttrennungAus-laut
Grundformauslauten
Wortbildung mit ›Auslaut‹ als Grundform: ↗auslauten
eWDG, 1967

Bedeutung

Sprachwissenschaft letzter Laut eines Wortes, einer Silbe
Gegenwort zu Anlaut

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Einige haben Probleme mit den Auslauten, andere verbinden zwei Wörter zu einem.
Süddeutsche Zeitung, 14.05.2002
Spuck lässt solche Bilder stehen; sie machen das Verstummen und Auslauten fast schmerzvoll deutlich.
Der Tagesspiegel, 05.05.2003
Das sensible Auslauten jedes Satzes gab sich als eine Apotheose ruhiger Zuversicht.
Die Welt, 01.03.2000
Litauische Frauenrechtlerinnen erstritten vor Gericht das Recht, den sprachtypischen Auslaut des weiblichen Nachnamens, der traditionell den Familienstand der Trägerin offenbart, ersatzlos zu streichen.
Die Welt, 27.03.2004
Die betreffenden Dinge werden dabei gemalt und später darunter die erarbeiteten Buchstaben als An-, In- und Auslaut bzw. Wörter gesetzt.
Schulze, Hermann: Frohes Schaffen und Lernen mit Schulanfängern, Langensalza u. a.: Beltz 1939 [1931], S. 15
Zitationshilfe
„Auslaut“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Auslaut>, abgerufen am 20.03.2019.

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