Ausmündung, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Ausmündung · Nominativ Plural: Ausmündungen
Aussprache 
Worttrennung Aus-mün-dung
Wortzerlegung  ausmünden -ung
Duden, GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
das Ausmünden
2.
Stelle, an der etw. ausmündet

Verwendungsbeispiele für ›Ausmündung‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die feine, sehr empfindliche Haut der Eichel geht an der Ausmündung der Harnröhre in deren Schleimhaut über.
Gerling, Reinhold: Was muß man vor der Ehe von der Ehe wissen? In: ders., Das große Aufklärungswerk für Braut- und Eheleute, Dresden: Buchversand Gutenberg 1933 [1901], S. 211
Swine, die mittlere Ausmündung der Oder in die Ostsee, trennt die Inseln Usedom und Wollin.
o. A.: S. In: Brockhaus' Kleines Konversations-Lexikon, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1906], S. 3184
In Treptow an der Ausmündung des Stichkanals in die Oberspree wird die Anlegung eines Hafens Treptow - Nieder-Schöneweide und einer Zufahrt mit Ladestraße geplant.
Vossische Zeitung (Abend-Ausgabe), 01.03.1905
Die moralischen Imperative sind »Ausmündungen, Ausformungen, Substantialisierungen des guten Willens«.
Eisler, Rudolf: Philosophen-Lexikon. In: Bertram, Mathias (Hg.) Geschichte der Philosophie, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1912], S. 13945
Die Ausmündung des Sammeldräns in den Vorflutgraben erfordert gewisse Vorsicht wegen des Einkriechens von Tieren (Fröschen und Mäusen).
Schlipf, Johann Adam: Schlipfs populäres Handbuch der Landwirtschaft, Berlin: Parey 1918, S. 21
Zitationshilfe
„Ausmündung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Ausm%C3%BCndung>, abgerufen am 17.10.2021.

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