Ausnutzung, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Ausnutzung · Nominativ Plural: Ausnutzungen · wird meist im Singular verwendet
WorttrennungAus-nut-zung (computergeneriert)
Wortzerlegungausnutzen-ung
Wortbildung mit ›Ausnutzung‹ als Erstglied: ↗Ausnutzungsgrad  ·  mit ›Ausnutzung‹ als Letztglied: ↗Kapazitätsausnutzung · ↗Maschinenausnutzung · ↗Materialausnutzung · ↗Stromausnutzung · ↗Wärmeausnutzung
eWDG, 1967

Bedeutung

nützliche Verwendung
a)
Nutzbarmachung, nutzbringende Verwendung
Beispiele:
die maximale, rationelle, restlose, sparsame Ausnutzung der Arbeitskräfte, Brennstoffvorräte, Energiequellen, Erzlager, Maschinen, Reserven
für die volle Ausnutzung des Arbeitstages eintreten
die Ausnutzung wissenschaftlicher Erkenntnisse in der Landwirtschaft
b)
unberechtigtes Nutzenziehen aus jmdm., etw.
Beispiele:
die Ausnutzung eines Angestellten, Freundes
die Ausnutzung eines Vertrauensverhältnisses

Thesaurus

Synonymgruppe
Ausnutzung · ↗Auswertung · ↗Nutzbarmachung · ↗Verwendung · ↗Verwertung
Unterbegriffe

Typische Verbindungen
computergeneriert

Abhängigkeitsverhältnis Abschreibungsmöglichkeit Arbeitskraft Atomenergie Fluktuation Gesamtindustrie Gesetzeslücke Hilfsquelle Insiderwissen Kapazität Machtposition Machtstellung Mangellage Marktchance Marktmacht Monopolstellung Notlage Produktionskapazität Unerfahrenheit Wasserkraft Zinsdifferenz Zwangslage bestmöglich geschickt maximal mißbräuchlich optimal rationell rücksichtslos schamlos

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Ausnutzung‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Statt dessen erschwere der einseitige "Austausch" die Ausnutzung vorhandener Kapazitäten.
Süddeutsche Zeitung, 07.02.1998
Die genaue Kenntnis der bei den Bewegungen wirkenden Gesetze erleichtert die sinnvolle Ausnutzung der Energie.
Borrmann, Günter u. Mügge, Hans: Gerätturnen in der Schule, Berlin: Volk u. Wissen 1957, S. 40
Zwar bieten neue Technologien und Methoden eine bessere Ausnutzung erschlossener Ölfelder.
Die Welt, 04.12.2004
Die Größe dieses Gartens ist natürlich entscheidend für die Art seiner Anlage und Ausnutzung.
Maier-Bode, Friedrich Wilhelm (Hg.), Das Buch des Bauern, Hiltrup (Westf.): Landwirtschaftsverl. 1954 [1953], S. 419
Aber an eine Ausnutzung des Erfolges war nicht mehr zu denken.
Meyer, Eduard: Geschichte des Altertums, Bd. V. In: Geschichte des Altertums, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1902], S. 12371
Zitationshilfe
„Ausnutzung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Ausnutzung>, abgerufen am 21.11.2019.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
ausnützen
Ausnüchterungszelle
Ausnüchterung
ausnüchtern
ausnippen
Ausnutzungsgrad
auspacken
auspalen
ausparken
auspeilen