Ausprägung, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Ausprägung · Nominativ Plural: Ausprägungen
Aussprache
WorttrennungAus-prä-gung (computergeneriert)
Wortzerlegungausprägen-ung
Wortbildung mit ›Ausprägung‹ als Letztglied: ↗Merkmalsausprägung
eWDG, 1967

Bedeutung

Prägung (von Münzen), Formgebung
Beispiel:
die Ausprägung von Silbergulden, Goldmünzen
gehoben, übertragen
Beispiele:
die Ausprägung eines Gedankens, des Charakteristischen in der Literatur, Kunst
etw. findet seine Ausprägung in etw.

Thesaurus

Synonymgruppe
Ausprägung · ↗Besonderheit · ↗Charakteristik · ↗Eigenart · ↗Eigenheit
Unterbegriffe
Synonymgruppe
Auffälligkeit · Ausprägung · ↗Deutlichkeit · ↗Eindeutigkeit · ↗Exaktheit · ↗Prägnanz
Synonymgruppe
Ausformung · Ausprägung · ↗Formgebung · ↗Gestaltung · ↗Manifestation
Synonymgruppe
Ausprägung · ↗Ergebnis · ↗Wert
Synonymgruppe
Ausprägung · ↗Expression
Synonymgruppe
Ausprägung · ↗Ausrichtung · ↗Erscheinungsform · ↗Form  ●  ↗Observanz  geh., bildungssprachlich, selten
Unterbegriffe
  • Menschenschlag · Schlag (von) Menschen · Sorte Mensch · ↗Typ  ●  aus ... Holz geschnitzt  variabel, Redensart, fig. · ↗Schlag  ugs.
Synonymgruppe
Ausprägung  ●  ↗Observanz  fachspr.

Typische Verbindungen
computergeneriert

Autismus Christentum Föderalismus Geschlechtsmerkmal Islam Klassizismus Konservatismus Merkmal Persönlichkeitsmerkmal Protestantismus Silbermünze Staatskapitalismus besonder charakteristisch extrem fundamentalistisch idealtypisch individuell mannigfaltig regional rein spezifisch stalinistisch stilistisch typisch unterschiedlich verschieden verschiedenartig vielfältig vollendet

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Ausprägung‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Im Detail kann die Kurve jedoch sehr eigenwillige Ausprägungen annehmen.
Süddeutsche Zeitung, 27.07.2002
Meist lassen sich mehrere Fähigkeiten in überdurchschnittlich hoher Ausprägung beobachten.
Schaub, Horst u. Zenke, Karl G.: hochbegabtes Kind. In: dtv-Wörterbuch Pädagogik [Elektronische Ressource], Berlin: Directmedia Publ. 2002 [1995], S. 6165
Dann aber wäre die Welt unverzüglich zu neuer Ausprägung geschritten.
Rosendorfer, Herbert: Großes Solo für Anton, Zürich: Diogenes 2000 [1976], S. 177
Es war die Ausprägung einer innersten Empfindung, die Konzentration der bewegenden Kräfte zu einer organisch bewegten Form, zu einem sprechenden Symbol.
Die Zeit, 11.11.1966, Nr. 46
Diese Abhängigkeit von vorgegebenen dogmatischen Thesen ist dem S. wesentlich; darum erfährt er, gemäß den jeweils vorherrschenden Theorien, verschiedene Ausprägungen.
Patzig, G.: Skeptizismus. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1962], S. 30865
Zitationshilfe
„Ausprägung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Ausprägung>, abgerufen am 20.03.2019.

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