Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Ausputz, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Ausputzes · wird nur im Singular verwendet
Aussprache 
Worttrennung Aus-putz
Grundformausputzen
eWDG

Bedeutung

landschaftlich Verzierung an Kleidungsstücken
Beispiel:
etwas Pelz, Spitze als Ausputz verwenden

Verwendungsbeispiele für ›Ausputz‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Bei älteren Damen setzt man fast voraus, daß sie schwarzer Farbe, wenn auch mit bescheidenem lichten Ausputz, für den Rest ihres Lebens treu bleiben werden. [Baudissin, Wolf von u. Baudissin, Eva von: Spemanns goldenes Buch der Sitte. In: Zillig, Werner (Hg.), Gutes Benehmen, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1901], S. 25806]
Lose, duftende Blüten über den ganzen Tisch zu streuen, ist ein sehr hübscher Ausputz. [Baudissin, Wolf von u. Baudissin, Eva von: Spemanns goldenes Buch der Sitte. In: Zillig, Werner (Hg.), Gutes Benehmen, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1901], S. 24407]
Als aber die „Sonderbewilligung“ zur Verschönerung aus Warschau eintraf, hat man in fieberhafter Eile den Ausputz begonnen. [Die Zeit, 20.05.1960, Nr. 21]
Sie hatte auf seinen Wunsch für diesen Tag die Trauer abgelegt und trug ein einfaches weisses, zierliches Waschkleid, ohne jeden Ausputz, ohne jede Farbe. [Duncker, Dora: Großstadt. In: Deutsche Literatur von Frauen, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1900], S. 15263]
Zitationshilfe
„Ausputz“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Ausputz>.

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