Ausreisewillige, die oder der

Grammatik Substantiv (Femininum, Maskulinum) · Genitiv Singular: Ausreisewilligen · Nominativ Plural: Ausreisewillige(n)
Mit Pluralendung ‑n wird das Wort in der schwachen Flexion (bestimmter Artikel) und der gemischten Flexion (Indefinitpronomen, Possessivpronomen) gebildet, z. B. die, keine Ausreisewilligen, in der starken Flexion ist die Endung unmarkiert, z. B. zwei, einige Ausreisewillige.
Worttrennung Aus-rei-se-wil-li-ge
Grundform ausreisewillig

Typische Verbindungen zu ›Ausreisewillige‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Ausreisewillige‹.

Verwendungsbeispiele für ›Ausreisewillige‹

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In den folgenden Jahrzehnten gelingt es ihm, an die 200 Ausreisewillige aus der DDR herauszuschleusen.
Süddeutsche Zeitung, 28.05.2001
Die Zahl der Ausreisewilligen werde weiter ansteigen, wenn nicht kurzfristig Änderungen zu spüren seien.
Nr. 146: Gespräch Seiters mit Vertretern des Runden Tisches vom 25. Januar 1990. In: Deutsche Einheit, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1990], S. 22001
Denn aus den Jahren von 1971 bis 1974 verfügt das Deutsche Rote Kreuz über eine Liste von rund 280000 Ausreisewilligen.
Die Zeit, 26.03.1976, Nr. 14
Oft durften sie Häuser in guten Lagen kaufen, die der Staat zuvor Ausreisewilligen abgenommen hatte.
Bild, 25.10.2000
Beantragt wird es im Normalfall von einem Ausreisewilligen, der reisen darf, aber nicht über einen Reisepaß verfügt.
o. A. [(Reuter)]: Permis de Voyage. In: Aktuelles Lexikon 1974-2000, München: DIZ 2000 [1989]
Zitationshilfe
„Ausreisewillige“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Ausreisewillige>, abgerufen am 12.07.2020.

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