Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Ausschaltung, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Ausschaltung · Nominativ Plural: Ausschaltungen
Worttrennung Aus-schal-tung
Wortzerlegung ausschalten -ung
eWDG

Bedeutungen

1.
Unterbrechung des elektrischen Stromkreises
Beispiel:
bei Ausschaltung der Maschine ist folgendes zu beachten
2.
Ausschließung
Beispiele:
die Ausschaltung des Unwesentlichen
die Ausschaltung der Konkurrenz

Thesaurus

Synonymgruppe
Ausschaltung · Trennung
Synonymgruppe
Oberbegriffe
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›Ausschaltung‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Ausschaltung‹.

Verwendungsbeispiele für ›Ausschaltung‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Dies bedeutet praktischerweise die Ausschaltung jeder der Regierung nicht genehmen Opposition. [Archiv der Gegenwart, 2001 [1951]]
Alles erledigt er cool, unengagiert, geräuschlos, effektvoll, vollkommen unbeteiligt, unter Ausschaltung sozusagen seiner Person. [Die Zeit, 13.10.1989, Nr. 42]
Das würde außenpolitisch auf eine Bestätigung der bisherigen Entscheidungen ohne Ausschaltung ihrer Gegner hinauslaufen. [Die Zeit, 22.02.1971, Nr. 08]
In den letzten Jahrzehnten diente er jedoch den jeweiligen Regierungen als bequemes Mittel zur Ausschaltung politischer Gegner. [Die Zeit, 11.10.1968, Nr. 41]
Ich meinte lediglich die Ausschaltung der Juden aus Politik und Wirtschaft. [o. A.: Einhundertfünfundsechzigster Tag. Donnerstag, 27. Juni 1946. In: Der Nürnberger Prozeß, Berlin: Directmedia Publ. 1999 [1946], S. 24266]
Zitationshilfe
„Ausschaltung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Ausschaltung>.

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