Ausschank, der oder die
GrammatikSubstantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Ausschank(e)s · Nominativ Plural: Ausschänke · wird meist im Singular verwendet
Grammatikösterreichisch Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Ausschank · Nominativ Plural: Ausschänke · wird meist im Singular verwendet
WorttrennungAus-schank (computergeneriert)
Ableitung vonausschenken
Wortbildung mit ›Ausschank‹ als Erstglied: ↗Ausschankberechtigung · ↗Ausschankerlaubnis
 ·  mit ›Ausschank‹ als Letztglied: ↗Alkoholausschank · ↗Bierausschank · ↗Getränkeausschank · ↗Weinausschank
eWDG, 1967

Bedeutungen

1.
mask.
das Ausschenken von Getränken
Beispiele:
der Ausschank von Bier
der Ausschank alkoholischer, alkoholfreier Getränke
2.
Schankraum
Beispiel:
wir trafen uns in dem kleinen Ausschank
Schanktisch
Beispiele:
Drei Dauersäufer saßen noch beim Ausschank [Wasserm.Wahnschaffe2,250]
Vom Ausschank rief Brentens laute Stimme ins Lokal [BredelVäter319]

Thesaurus

Synonymgruppe
Bar · ↗Schank · ↗Schankraum · ↗Theke · ↗Tresen
DWDS-Wortprofil

Typische Verbindungen
computergeneriert

Alkohol Alkoholika Bier Brauerei Freien Getränke Himmel Kaffee Lizenz Schnaps Spirituosen Verbot Verkauf Vollbier Wein beschränkt betrieben eingestellt erlaubt genehmigte gestattet glasweisen kostenlosen offenen untersagt verboten verweigern

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Ausschank‹.

DWDS-Beispielextraktor

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Viel lieber hätten die Bayern den Ausschank von bayerischem Bier in den Arenen gesehen.
Süddeutsche Zeitung, 19.07.2004
Das heißt, er kümmert sich um Ausschank, Bedienung, Seelenheil und Ruhe im Laden, von vier bis vier.
Die Zeit, 04.12.1992, Nr. 50
Besonders wichtig für den Ausschank eines geschmacklich guten Bieres ist die Reinigung der Bierleitung.
Kölling, Alfred: Fachbuch für Kellner, Leipzig: Fachbuchverl. VEB 1962 [1956], S. 136
Dagegen gab es im ganzen 186914 ständige Wirtschaften mit Ausschank geistiger Getränke.
Grotjahn, Alfred: Alkoholismus. In: ders. u. J. Kaup (Hgg.), Handwörterbuch der sozialen Hygiene, Leipzig: Vogel 1912, S. 13
Tatsächlich entdeckte ich hinter dem verlassenen Ausschank eine kleine, in die Wand verkleidete Tür, die ich hastig aufriß, ohne jedoch ins Freie hinauszutreten.
Strauß, Botho: Der junge Mann, München: Hanser 1984, S. 219
Zitationshilfe
„Ausschank“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Ausschank>, abgerufen am 21.09.2017.

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