Aussiedlung, die

Grammatik Substantiv (Femininum)
Nebenform Aussiedelung · Substantiv (Femininum)
Worttrennung Aus-sied-lung ● Aus-sie-de-lung
Wortzerlegung aussiedeln-ung

Thesaurus

Synonymgruppe
Abschiebung · Aussiedlung · ↗Exilierung · ↗Vertreibung  ●  ↗Ausschaffung  schweiz. · ↗Rückführung  verhüllend · ↗Rückschaffung  schweiz.
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›Aussiedlung‹, ›Aussiedelung‹

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Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Aussiedlung‹.

Verwendungsbeispiele für ›Aussiedlung‹, ›Aussiedelung‹

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Anders als zuletzt befürchtet, wird die Vertreibung beim Namen genannt, nicht nur beschönigend als "Aussiedlung" tituliert.
Die Zeit, 13.12.1996, Nr. 51
Dies sei erfolgt, weil kein internationales Abkommen über die Aussiedlung zustande gekommen sei.
Archiv der Gegenwart, 2001 [1948]
Er sieht eine Aussiedlung der osteuropäischen Völker nach Sibirien vor.
o. A.: 1942. In: Overresch, Manfred u. Saal, Friedrich Wilhelm (Hgg.) Deutsche Geschichte von Tag zu Tag 1918-1949, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1983], S. 15764
Mit der Aussiedlung war eine völlige Enteignung der beweglichen und unbeweglichen Habe der Bauern verbunden.
o. A.: Einhundertzwölfter Tag. Dienstag, 23. April 1946. In: Der Nürnberger Prozeß, Berlin: Directmedia Publ. 1999 [1946], S. 18876
Seine Pläne zielten hin auf die zwangsweise Aussiedlung gewisser Gruppen von sogenannten unerwünschten Personen als Bestrafung sowie auf zwangsweise Germanisierung.
o. A.: Einundzwanzigster Tag. Montag, den 17. Dezember 1945. In: Der Nürnberger Prozeß, Berlin: Directmedia Publ. 1999 [1945], S. 3515
Zitationshilfe
„Aussiedlung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Aussiedlung>, abgerufen am 07.03.2021.

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