Ausspannung, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Ausspannung · Nominativ Plural: Ausspannungen
WorttrennungAus-span-nung (computergeneriert)
Wortzerlegungausspannen-ung
eWDG, 1967

Bedeutungen

1.
Erholung, längeres Ausruhen von der Arbeit
Grammatik: meist im Singular
Beispiel:
der Arzt hat mir eine Ausspannung empfohlen
2.
historisch Ausspann
Beispiel:
Aus den Ackerbürgerhöfen entwickelten sich später oft Ausspannungen und Gasthäuser [Urania1956]

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Aber sonst bin ich sehr fleißig; die notwendige Ausspannung ist nicht zu ermöglichen.
Klemperer, Victor: [Tagebuch] 1920. In: ders., Leben sammeln, nicht fragen wozu und warum, Berlin: Aufbau-Taschenbuch-Verl. 2000 [1920], S. 179
Es bietet den so notwendigen Ausgleich, die Ausspannung, die Erholung für das nervenaufreibende Leben innerhalb der Städte.
Die Zeit, 26.01.1953, Nr. 04
Selbst nur eine Woche Ausspannung ist schon - vor allem seelische - Erholung.
o. A.: Das Lexikon der Hausfrau, Berlin: Ullstein 1937 [1932], S. 293
Selbst in den eigentlichen Brennpunkten des ländlichen Verkehrs, in den Krügen und Ausspannungen, findet man nur in den seltensten Fällen Empfangsanlagen.
Vossische Zeitung (Morgen-Ausgabe), 05.04.1928
Immer dringender wurde die Notwendigkeit einer Ausspannung nach Schluß des langen und anstrengenden Wintersemesters.
Ostwald, Wilhelm: Lebenslinien. Eine Selbstbiographie, 3 Teile. In: Simons, Oliver (Hg.), Deutsche Autobiographien 1690 - 1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1927], S. 39464
Zitationshilfe
„Ausspannung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Ausspannung>, abgerufen am 17.11.2019.

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