Autorenbild

Worttrennung Au-to-ren-bild
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

Bild des Verfassers in spätantiken u. mittelalterlichen Handschriften (Evangelist, Kirchenvater, Übersetzer), das einem Werk vorangestellt wird

Verwendungsbeispiele für ›Autorenbild‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Heute glaubt der ruhige junge Mann, sich gegen ein "bestimmtes Autorenbild" wehren zu müssen, das von außen an ihn herangetragen wird.
Süddeutsche Zeitung, 24.06.1998
Der Wettbewerb knüpft damit an ein klassisches Autorenbild an, denn viele berühmte Romane sind in Hotels entstanden.
Die Welt, 10.05.2004
Kunst sind so wie im W als Autorenbilder im Rahmen der Buchmalerei entstanden.
o. A.: Lexikon der Kunst - E. In: Olbrich, Harald (Hg.), Lexikon der Kunst, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1989], S. 3252
Sie wolle keinen brutalen Fotojournalismus, sagt die Ausstellungsmacherin Michket Krifa, sondern ästhetisch schöne Autorenbilder.
Süddeutsche Zeitung, 13.07.2001
Aber sie besitzen nicht das emotionale Autorenbild Politkowskajas, ihr schreiberisches Charisma und die Wirkung über Russland hinaus.
Die Zeit, 27.11.2007, Nr. 48
Zitationshilfe
„Autorenbild“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Autorenbild>, abgerufen am 28.10.2020.

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