Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Aventiure

Worttrennung Aven-tiu-re
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

Literaturwissenschaft
1.
in der mittelhochdeutschen Literatur, besonders in der Artusdichtung   ritterliche Bewährungsprobe, die der Held bestehen muss
2.
Abschnitt in einem mittelhochdeutschen Epos, das nach einzelnen ritterlichen Bewährungsproben gegliedert ist

Verwendungsbeispiele für ›Aventiure‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Max Brandt hat die Ferne im Blick, und Frau Aventiure ist in seinem Lächeln. [Berliner Tageblatt (Morgen-Ausgabe), 02.03.1927]
Wenn Ritter »Aventiure« suchen, verstehen Frauen das genauso wenig wie die Abseitsregel. [Die Welt, 18.02.2000]
Und ich erkläre es ihm, so gut ich kann: Frau Aventiure, die Göttin der Abenteurer, gaukelt uns immer wieder das Trugbild einer schöneren Welt vor. [Die Zeit, 06.05.1948, Nr. 19]
Keine Strapaze schreckt ab, keine angedrohte Pein hemmt den Buchungsdrang, keine dräuende Katastrophe, die nicht beim Dia‑Abend daheim zum heldenhaften Bestehen einer Aventiure hochstilisiert wird. [Die Zeit, 17.10.1980, Nr. 43]
Der jetzt gefundene Text behandelt das Werben Etzels um Krimhild im 20. Abenteuer ("Aventiure"). [Bild, 21.01.1998]
Zitationshilfe
„Aventiure“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Aventiure>.

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