b, das

Alternative Schreibung B
Grammatik Substantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: b · Nominativ Plural: b
Nebenform umgangssprachlich b, B · Substantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: b, B · Nominativ Plural: bs, Bs
Aussprache [beː]
Wortbildung  mit ›b‹ als Erstglied: ↗B-Dur · ↗B-Jugend · ↗B-Klarinette · ↗B-Movie · ↗B-Plan · ↗B-Probe · ↗B-Säule · ↗B-Ware · ↗b-Moll
 ·  mit ›b‹ als Letztglied: ↗Doppel-B · ↗Doppel-b
Mehrwortausdrücke Engel mit einem B davor · ↗Plan B · ↗Vitamin B
eWDG, 1967 und ZDL, 2020

Bedeutungen

1.
der Laut B; der zweite Buchstabe des AlphabetsQuelle: WDG, 1967
Beispiele:
ein kleines b, großes B
ein anlautendes B
Phrasem:
wer A sagt, muss auch B sagen (= wer etwas anfängt, muss es fortsetzen und die Folgen tragen)
2.
Musik
a)
TonbezeichnungQuelle: WDG, 1967
Beispiele:
das B klang unreinQuelle: WDG, 1967
Die größte der neuen Zizenhausener Glocken, Herz‑Jesu, mit einem Gewicht von 380 Kilogramm und einem Durchmesser von 860 Millimetern klingt im Ton »b«. [Südkurier, 19.09.2019]
Die Folge der Töne »B«, »A«, »C« und »H«, die hintereinander gelesen den Namen des großen Komponisten Bach ergeben, haben schon immer Komponisten gereizt. [Rhein-Zeitung, 27.07.2019]
Auf den Ton B wie Bochum gestimmt, dient sie [die Glocke] als Pausengong und ruft die Menschen zur Musik. [Süddeutsche Zeitung, 29.10.2016]
[…] Großbritannien kann von sich behaupten, durch eine Reihe von Tönen allgemein erkennbar symbolisiert zu werden. Gemeint sind freilich nicht die Strophen der Nationalhymne »God Save The Queen«, sondern die vier Töne, mit denen sich Big Ben zuverlässig alle fünfzehn Minuten zu Wort meldet – ding dong ding dong, ding dong ding dong, in gis, fis, e und b. [Süddeutsche Zeitung, 11.07.2009]
b)
Vorzeichen (2 b) (♭) oder Versetzungszeichen zur Erniedrigung eines Tones um einen Halbton (1)
siehe auch Doppel-b
Beispiele:
das Stück steht in B (= ist in B-Dur notiert)Quelle: WDG, 1967
Von der Stimmung her impressionistisch, stellen sie [die Skizzen von Robert Schumann] mit ihren Vorzeichen (bis zu fünf b) große Anforderungen an spieltechnische Kompetenzen des Organisten. [Saarbrücker Zeitung, 28.09.2006]
Einer Tonart [b-Moll], […] die mit ihren fünf vorgezeichneten »B«s, die wie Kreuze auf einem Friedhof wirken, im Barock aber die größtmögliche Lebensferne symbolisieren. [Süddeutsche Zeitung, 30.06.2003]
Geht man von B um eine Quinte hinab, so trifft man auf Es, und Es dur hat drei b als Vorzeichen. [Brandes, Heinrich Wilhelm: Vorlesungen über die Naturlehre. Bd. 1. Leipzig, 1830.]

Mehrwortausdrücke

Zum Originalartikel des WDG gelangen Sie hier.

Zitationshilfe
„b“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/b>, abgerufen am 01.12.2020.

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