Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Bäckerjunge, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum)
Aussprache 
Worttrennung Bä-cker-jun-ge
Wortzerlegung Bäcker Junge1
eWDG

Bedeutung

umgangssprachlich Lehrling in einer Bäckerei

Verwendungsbeispiele für ›Bäckerjunge‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Nun ist man pensioniert, niemand, nicht einmal der Bäckerjunge hört mehr, wenn man flucht, und die große Welt ist durchaus kein Kasernenhof. [Tucholsky, Kurt: Kasernenhygiene. In: Kurt Tucholsky, Werke – Briefe – Materialien, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1913]]
Aber der Mann, der vom Bäckerjungen zum Milliardär wurde, macht munter weiter. [Der Tagesspiegel, 23.11.2000]
Ein Bäckerjunge saß auf der Treppe und heulte in seine weiße Schürze hinein. [Wassermann, Jakob: Caspar Hauser, Berlin: Aufbau-Verl. 1987 [1908], S. 349]
Sie brachten morgens frische Milch in die Häuser, an deren Türklinken die Bäckerjungen bereits frische Brötchen gehängt hatten. [Die Zeit, 21.09.1973, Nr. 39]
Er wußte genau, um welche Zeit die Bäckerjungen am Morgen vom Webersplatz herkamen, und ergötzte sich an ihrem Pfeifen. [Wassermann, Jakob: Caspar Hauser, Berlin: Aufbau-Verl. 1987 [1908], S. 132]
Zitationshilfe
„Bäckerjunge“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/B%C3%A4ckerjunge>.

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