Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Bändigung, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Bändigung · Nominativ Plural: Bändigungen · wird meist im Singular verwendet
Aussprache 
Worttrennung Bän-di-gung
Wortzerlegung bändigen -ung
eWDG

Bedeutung

entsprechend der Bedeutung von bändigen
Beispiele:
die Bändigung des Löwen, Tigers
eine Bändigung der Naturgewalten, seiner Leidenschaften

Thesaurus

Synonymgruppe
Abbremsung · Abschwächung · Beherrschung · Bändigung · Mäßigung · Zurücknahme · Zähmung · Zügelung

Typische Verbindungen zu ›Bändigung‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Bändigung‹.

Verwendungsbeispiele für ›Bändigung‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

In Wirklichkeit ist man mit der Bändigung eines Chaos beschäftigt. [Die Zeit, 23.08.1991, Nr. 35]
Schon wahr, dass Macht und Moral der Bändigung bedürfen, doch erst einmal muss etwas zum Bändigen da sein. [Die Zeit, 28.04.2003 (online)]
Manche kochen vor Wut, daß sie nicht selber für Ordnung sorgen dürfen; manche sind stolz, daß sie in die Bändigung des Chaos wieder einbezogen werden. [Die Zeit, 14.05.1982, Nr. 20]
Zur Bändigung der revolutionären wie der barbarischen Instinkte hat Kultur seit je beigetragen. [Horkheimer, Max u. Adorno, Theodor W.: Dialektik der Aufklärung, Amsterdam: Querido 1947 [1944], S. 173]
Die Bändigung der Technik aber durch den ordnenden Willen ist die letzte große Aufgabe, die der abendländischen Kultur gestellt ist. [Archiv der Gegenwart, 2001 [1943]]
Zitationshilfe
„Bändigung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/B%C3%A4ndigung>.

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