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Bänkelsang

Worttrennung Bän-kel-sang
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

das Singen von Bänkelliedern (als Kunstform, Darbietungsform)

Verwendungsbeispiele für ›Bänkelsang‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Barock reiht er Bildvisionen aneinander; dann wieder kommt er im Bänkelsang daher. [Süddeutsche Zeitung, 21.09.1996]
Und auch der Thrill und die Belehrung des schrecklich‑schönen Bänkelsangs liegen ihm so fern wie jedem ernst zu nehmenden Schreiber heute. [Die Zeit, 29.11.2007, Nr. 48]
Wenn man nicht dieselben eingehenden Belege verlangt, gibt es aber noch sehr viel mehr solche Beispiele, vor allem beim Volkslied und beim Bänkelsang. [Scheidt, Walter: Kulturbiologie, Jena: Fischer 1930, S. 61]
Gerade für diese Wechselbeziehungen zwischen Bänkelsang und Dichtung enthält die Ausstellung aufschlußreiche Belege. [Die Zeit, 27.06.1975, Nr. 27]
Häufig besaßen früher Geschichten, Fabeln, selbst Schwänke eine Schlußmoral, auch im Bänkelsang war dies die gewöhnliche Zusammenfassung, die Warnung vor falschem Verhalten. [Röhrich, Lutz: Moral. In: Lexikon der sprichwörtlichen Redensarten [Elektronische Ressource], Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1994], S. 4122]
Zitationshilfe
„Bänkelsang“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/B%C3%A4nkelsang>.

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