Bär, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Bären · Nominativ Plural: Bären
Aussprache 
Wortbildung  mit ›Bär‹ als Erstglied: ↗Bärchen · ↗Bärenbeißer · ↗Bärendecke · ↗Bärendienst · ↗Bärendreck · ↗Bärenfang · ↗Bärenfell · ↗Bärenführer · ↗Bärengrotte · ↗Bärengruppe · ↗Bärenhatz · ↗Bärenhaut · ↗Bärenhetze · ↗Bärenhäuter · ↗Bärenhöhle · ↗Bärenjagd · ↗Bärenlauch · ↗Bärenmarkt · ↗Bärenmütze · ↗Bärenrobbe · ↗Bärenschinken · ↗Bärenschlaf · ↗Bärenstimme · ↗Bärentatze · ↗Bärentraube · ↗Bärentreiber · ↗Bärentöter · ↗Bärenzucker · ↗Bärenzwinger · ↗Bärin · ↗Bärlauch · ↗bärenhaft · ↗bärig
 ·  mit ›Bär‹ als Letztglied: ↗Ameisenbär · ↗Bambusbär · ↗Blaubär · ↗Braunbär · ↗Brummbär · ↗Eisbär · ↗Erklärbär · ↗Grizzlybär · ↗Höhlenbär · ↗Kleinbär · ↗Knuddelbär · ↗Kragenbär · ↗Kuschelbär · ↗Nasenbär · ↗Polarbär · ↗Rammbär · ↗Seebär · ↗Tanzbär · ↗Teddybär · ↗Waschbär · ↗Zottelbär
Mehrwortausdrücke der Bär ist los · ↗einen Bären aufbinden
eWDG

Bedeutungen

1.
großes, gedrungen gebautes und außerordentlich starkes Raubtier mit zottigem Pelz, kurzen Ohren und Stummelschwanz, das noch in den europäischen Hochgebirgen anzutreffen ist
Beispiele:
nach Bären jagen
einen Bären niederstrecken, fangen, zähmen
den jungen Bären abrichten
der hungrige Bär schlug das Rind
saloppstark, gesund, rau, täppisch, hungrig wie ein Bär
saloppschlafen, brummen wie ein Bär
das Stadtwappen zeigt einen aufgerichteten Bären
bildlich der Kleine, Große Bär (= Sternbild)
Schimpfwort plumper, grober Kerl
Beispiel:
ein grober, ungeleckter Bär
2.
umgangssprachlich jmdm. einen Bären aufbinden (= jmdm. etw. vorschwindeln)
Beispiele:
er band ihm einen (ungeheuren) Bären auf
sie lässt sich [Dativ] immer wieder einen Bären aufbinden
3.
Technik Klotz zum Einrammen von Pfählen, Maschinenhammer
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Bär2 m. ‘(Zucht)eber’, ahd. (9. Jh.), mhd. asächs. mnd. bēr, mnl. bere, nl. beer, aengl. bār, engl. boar (westgerm. *baira-). Herkunft unbekannt (nicht verwandt mit ↗Bär1). Im Hinblick auf die Funktion als Zuchttier vermutet man eine Verbindung zur Wurzel ie. *bhei- ‘schlagen, stoßen’.

Thesaurus

Synonymgruppe
Bär [Hinweis: weitere Informationen erhalten Sie durch Ausklappen des Eintrages]
Oberbegriffe
Unterbegriffe
Synonymgruppe
Braunbär · ↗Meister Petz · ↗Petz  ●  Bär  ugs. · Ursus arctos  fachspr.
Oberbegriffe
  • Bär
Unterbegriffe
  • Himalayabär · ↗Isabellbär · Ursus arctos isabellinus

Typische Verbindungen zu ›Bär‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Bär‹.

Verwendungsbeispiele für ›Bär‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Am nächsten Morgen beschlossen die Bären, gemeinsam in den Großen Wald zurückzukehren.
Moers, Walter: Die 13 1/2 Leben des Käpt'n Blaubär, Frankfurt a. M.: Eichborn 1999, S. 1053
Trotzdem wirkt der Bär auf seine Art jetzt sehr fromm.
Bieler, Manfred: Der Bär, Hamburg: Hoffmann und Campe 1983, S. 19
Gleich daneben hatte sich der Bär sein Lager hergerichtet gehabt.
May, Karl: Winnetou IV, Berlin: Neues Leben 1993 [1910], S. 128
Ja, ja, das war schon eine Welt von dicken Bären.
Süddeutsche Zeitung, 05.09.2002
Wer hat es bloß geschafft, den Deutschen diesen Bären aufzubinden?
Die Welt, 30.04.2004
Zitationshilfe
„Bär“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/B%C3%A4r>, abgerufen am 07.03.2021.

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