Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Bärenklau, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum)
Aussprache 
Worttrennung Bä-ren-klau
Duden, GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
Kraut oder Strauch mit großen, gespaltenen Blättern, Dornen in den Blattachseln und weißen, blassvioletten oder bläulichen Blüten
meist Steppen- und Wüstenpflanze   Akanthus
2.
(in vielen Arten auf Wiesen und an Rainen vorkommendes) kräftiges, Stauden bildendes Doldengewächs

Thesaurus

Synonymgruppe
Akanthus · Bärenklau · Herkuleskraut · Herkulesstaude  ●  Russenkraut  ugs.
Oberbegriffe

Verwendungsbeispiele für ›Bärenklau‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Als invasiv erkannte Zierpflanzen wie der Bärenklau sind immer noch in einigen Handlungen erhältlich. [Die Zeit, 20.01.2005, Nr. 04]
Um den Starnberger See herum macht sich der kaukasische große Bärenklau breit, schön anzusehen, aber versengend bei Berührung. [Süddeutsche Zeitung, 22.07.1998]
Nach einem Kontakt mit einem Bärenklau hilft es, die betroffenen Stellen so lange vor Sonneneinstrahlung zu schützen, bis man die Haut gründlich waschen kann. [o. A. [klü]: Riesen-Bärenklau. In: Aktuelles Lexikon 1974-2000, München: DIZ 2000 [1993]]
Zitationshilfe
„Bärenklau“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/B%C3%A4renklau>.

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