Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Büßer, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Büßers · Nominativ Plural: Büßer
Aussprache 
Worttrennung Bü-ßer
Wortzerlegung büßen -er
Wortbildung  mit ›Büßer‹ als Erstglied: Büßergewand · Büßerhemd · Büßerin · Büßerschnee · Büßerzelle
 ·  mit ›Büßer‹ als Letztglied: Kirchenbüßer · Lückenbüßer · Sündenbüßer
eWDG

Bedeutung

Religion jmd., der Buße tut
Beispiel:
ein freiwilliger, christlicher, sich kasteiender Büßer

Thesaurus

Synonymgruppe
Büßer · reuiger Sünder
Oberbegriffe

Typische Verbindungen zu ›Büßer‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Büßer‹.

Verwendungsbeispiele für ›Büßer‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Nach Ihrer Analyse müssten wir eigentlich ein Volk von Büßern sein. [Die Zeit, 23.03.2000, Nr. 13]
Dann pilgern wir zurück wie Büßer, schuldbewußt, wieder mal nichts kapiert zu haben. [Süddeutsche Zeitung, 03.08.1995]
Dennoch nahm sich die mittelalterliche Kirche ihrer als Büßer an, die sie umsorgte, beköstigte und kleidete. [Die Zeit, 24.12.1982, Nr. 52]
Drei Tage gewährte das Haus der Büßer der fremden Frau Herberge. [Voß, Richard: Zwei Menschen, Stuttgart: Engelhorn 1911 [1949], S. 171]
Die Wiederaufnahme des Büßers in die Kirche hatte sakramentalen Charakter erlangt, und der Kirche selbst war die sofort wirksame Lösegewalt beigelegt. [Smend, R.: Kirchenverfassung. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1959], S. 15159]
Zitationshilfe
„Büßer“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/B%C3%BC%C3%9Fer>.

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