Bündelpfeiler, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungBün-del-pfei-ler
WortzerlegungBündelPfeiler
eWDG, 1967

Bedeutung

Architektur Pfeilerform der gotischen Baukunst

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Statt des Bündelpfeilers kommt jetzt der einfache, hier achteckige glatte Pfeilerschaft.
Gudenrath, Eduard: Geist und Gestalt in der Baukunst, Berlin: Oestergaard 1929, S. 145
Die Rede ist beispielsweise von sich auflösenden Bündelpfeilern, einer einsturzgefährdeten Decke einer Kapelle und einem desolaten unterirdischen Tonnengewölbe.
Der Tagesspiegel, 11.11.2000
Mehrere Gewölberippen, die an einem Punkt zusammentreffen, laufen in Bündelpfeiler aus.
o. A.: Lexikon der Kunst - G. In: Olbrich, Harald (Hg.), Lexikon der Kunst, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1989], S. 1804
Benommen lehnte Hesselbart an einem der mächtigen Bündelpfeiler nahe dem Westlettner.
Neutsch, Erik: Spur der Steine, Halle: Mitteldeutscher Verl. 1964 [1964], S. 267
Bündelpfeiler, in der Baukunst ein Pfeiler, dessen Querschnitt aus mehrern fast kreisrunden oder profilierten Einzelpfeilern oder Säulen gebildet ist.
o. A.: B. In: Brockhaus' Kleines Konversations-Lexikon, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1906], S. 16086
Zitationshilfe
„Bündelpfeiler“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Bündelpfeiler>, abgerufen am 08.12.2019.

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