Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Bündigkeit, die

Grammatik Substantiv (Femininum)
Worttrennung Bün-dig-keit
Wortzerlegung bündig -keit

Thesaurus

Synonymgruppe
Bündigkeit · Knappheit · Kompaktheit

Verwendungsbeispiele für ›Bündigkeit‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ihr Wert bestimmt sich in einem Zusammenhange von eigener Bündigkeit. [Benjamin, Walter: Ursprung des deutschen Trauerspiels. In: Tiedemann, Rolf u. Schweppenhäuser, Hermann (Hgg.) Gesammelte Schriften, Bd. 1,1, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1980 [1928], S. 247]
Und darauf, auf die Bündigkeit, Komplexität und Schnelligkeit des Denkens kommt es im Verlauf des Spiels an. [Die Zeit, 19.03.1965, Nr. 12]
Die Erkenntnis wird zur inneren Nachbildung, gleichsam zum inneren Empfangen der Form und ihres Gehalts, ihrer Bündigkeit und Gültigkeit. [Freyer, Hans: Soziologie als Wirklichkeitswissenschaft, Leipzig u. a.: B.G. Teubner 1930, S. 195]
Der Stil seiner Offertorien in Form von Präludium und Fuge hat tatsächlich Weite und Bündigkeit. [Raugel, Félix: Dandrieu. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1952], S. 19665]
So kommt Demokratie, der Transparenz wichtiger ist als Bündigkeit und Sorgfalt wichtiger als Schnelligkeit, zuweilen in den Geruch bloßer Trägheit. [Die Zeit, 25.09.2000, Nr. 39]
Zitationshilfe
„Bündigkeit“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/B%C3%BCndigkeit>.

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