Bürgerfamilie, die

Grammatik Substantiv (Femininum)
Aussprache 
Worttrennung Bür-ger-fa-mi-lie
Wortzerlegung BürgerFamilie
eWDG, 1967

Bedeutung

veraltend Familie aus dem Bürgerstand
Beispiele:
eine alteingesessene Bürgerfamilie
in jeder [Scheibe] fast war ein Name, meist aus mir bekannten angesehenen Bürgerfamilien [ Storm2,10]

Typische Verbindungen zu ›Bürgerfamilie‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Bürgerfamilie‹.

Verwendungsbeispiele für ›Bürgerfamilie‹

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Sie tarnen sich als brave Bürgerfamilie und lassen sich in der Provinz nieder.
Süddeutsche Zeitung, 06.05.2000
Grau schildert die typische Kindheit und Jugend in einer liberalen deutsch-jüdischen Bürgerfamilie, die sich von ihren religiösen Bindungen bereits weitgehend gelöst hatte.
Die Zeit, 26.03.2001, Nr. 13
J. entstammte einer Bürgerfamilie, besuchte die Realschule und eine Handelsschule.
Baumgartner, Gabriele u. Hebig, Dieter (Hg.): Biographisches Handbuch der SBZ/DDR - J. In: Enzyklopädie der DDR, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1997], S. 17249
Er stammte aus einer achtbaren Bürgerfamilie und zeigte eine außergewöhnliche Veranlagung, gutes Gehör und Geschmack.
Vigué, Jean: Désaugiers. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1954], S. 25012
Am dritten Tage gab der König einen Hochzeitsball für die vornehmen Bürgerfamilien der Hauptstadt.
Klepper, Jochen: Der Vater, Gütersloh: Bertelsmann 1962 [1937], S. 984
Zitationshilfe
„Bürgerfamilie“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/B%C3%BCrgerfamilie>, abgerufen am 24.11.2020.

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