Bürgerkonto, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Bürgerkontos · Nominativ Plural: Bürgerkonten/Bürgerkontos
WorttrennungBür-ger-kon-to
WortzerlegungBürgerKonto
ZDL-Vollartikel, 2019

Bedeutung

Konto (1) mit Grundfunktionen wie Überweisungen und bargeldlosem Zahlen mit einer Geldkarte, aber ohne Überziehungskredit, dessen Führung die Sparkassen im Rahmen einer Selbstverpflichtung jedem interessierten Kunden anbieten
siehe auch Basiskonto
Beispiele:
Im September 2012 haben die Sparkassen eine Erklärung zum Bürgerkonto abgegeben und sich verpflichtet, für jede in ihrem Geschäftsgebiet ansässige Privatperson auf Wunsch zumindest ein Guthabenkonto zu führen – unabhängig von Staatsangehörigkeit oder Nationalität. [Die Welt, 18.06.2016]
Bei der Sparkasse Berlin etwa kosten die Konten, auch das sogenannte Bürgerkonto, für Online-Kunden zwei, für Filialnutzer vier Euro im Monat. [Süddeutsche Zeitung, 16.06.2016]
Seit dem Start im vergangenen Oktober wurden bereits rund 80.000 dieser »Bürgerkonten«, die ausschließlich auf Guthabenbasis funktionieren, eingerichtet. [Der Standard, 20.05.2013]
»Mit dem Bürgerkonto gehen wir über die freiwillige Selbstverpflichtung der Bankenbranche hinaus«, sagt Sparkassen-Präsident Georg Fahrenschon. [Süddeutsche Zeitung, 27.09.2012]
Zitationshilfe
„Bürgerkonto“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/B%C3%BCrgerkonto>, abgerufen am 21.02.2020.

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