Bürgerlichkeit, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Bürgerlichkeit · wird nur im Singular verwendet
Aussprache
WorttrennungBür-ger-lich-keit
Wortzerlegungbürgerlich-keit
eWDG, 1967

Bedeutung

veraltend
entsprechend der Bedeutung von Bürger (Lesart 2)
Beispiel:
weil er in aller Bürgerlichkeit ein kleines, solides und in seiner Bescheidenheit geachtetes Vermittlungsgeschäft betrieb [Th. MannBuddenbrooks1,184]

Typische Verbindungen
computergeneriert

Begriff Bürgertum Epoche Fassade Hort Inbegriff Mangel Milieu Mischung Modernität Rückkehr Sehnsucht Sozialismus behaglich behäbig bieder brav christlich gediegen gehoben gepflegt kultiviert liberal neu roh satt solid verstanden wohlanständig

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Bürgerlichkeit‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Doch läge es dann nicht nahe, wenigstens in der Form Bürgerlichkeit zu demonstrieren?
Der Tagesspiegel, 24.01.2001
Abseits aber gelang es ihm, die idyllische wenngleich doch spießige Bürgerlichkeit der DDR einzufangen.
Die Welt, 15.10.1999
Noch war das Netz deutscher Bürgerlichkeit nicht über den alten Kämpfer geworfen.
Koeppen, Wolfgang: Der Tod in Rom. In: ders., Drei Romane, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1972 [1954], S. 414
Ja, ich sehne mich nach Bürgerlichkeit, nach Ordnung, in mir und um mich.
Schulze, Ingo: Neue Leben, Berlin: Berlin Verlag 2005, S. 922
Ich habe ahnungslos gelebt, ahnungslos meine Bücher geschrieben, in vernagelter Bürgerlichkeit.
Klemperer, Victor: [Tagebuch] 1955. In: ders., So sitze ich denn zwischen allen Stühlen, Berlin: Aufbau-Verl. 1999 [1955], S. 624
Zitationshilfe
„Bürgerlichkeit“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Bürgerlichkeit>, abgerufen am 21.10.2019.

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