Bürgermädchen, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum)
WorttrennungBür-ger-mäd-chen
WortzerlegungBürgerMädchen
eWDG, 1967

Bedeutung

veraltend Mädchen aus dem Bürgerstand, eine Bürgerliche
Beispiele:
ein junges, hübsches Bürgermädchen
[der Erzherzog] hatte sich in ein Bürgermädchen verliebt [RennAdel15]

Typische Verbindungen
computergeneriert

brav

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Bürgermädchen‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wenn er sie am Lande traf, war sie das armselige Bürgermädchen.
Altenberg, Peter: Pròdromos. In: Deutsche Literatur von Lessing bis Kafka, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1906], S. 6116
Die Spanne zwischen dem naiven Bürgermädchen und der kunstvollen Rhetorik ist zu groß.
Die Zeit, 30.04.1965, Nr. 18
Ein braves Bürgermädchen, 15 Jahre alt, gilt im Berliner Vormärz des Jahres 1848 als Wunderheilerin.
Der Tagesspiegel, 31.01.2005
Freundschaft sei wohl nicht die treffende Bezeichnung für das spektakuläre Verhältnis zwischen Gertrud und einem möglicherweise wohlmeinenden, aber genierten Bürgermädchen.
Reimann, Brigitte: Franziska Linkerhand, Berlin: Neues Leben 1974, S. 297
Ein Adliger hingegen, der ein Bürgermädchen heiraten möchte, desertiert bei der Armee und kriecht beim Schuster als Geselle unter, um seinem Mädchen nahe zu sein.
Die Zeit, 11.03.1966, Nr. 11
Zitationshilfe
„Bürgermädchen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Bürgermädchen>, abgerufen am 21.10.2019.

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