Backen, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Backens · wird nur im Singular verwendet
WorttrennungBa-cken
Grundformbacken1
Wortbildung mit ›Backen‹ als Letztglied: ↗Brezelbacken
DWDS-Verweisartikel, 2017

Bedeutung

entsprechend der Bedeutung von backen¹
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Backe1 · Backen · Back(en)zahn · Backpfeife
Backe1 f. südd. Backen m. ‘Teil des Gesichts, Wange’, nur auf den dt. Sprachraum beschränkt; ahd. backo m. ‘Kinnbacken, Kinnlade’ (Hs. 12. Jh.), mhd. backe m. ‘Backe, Kinnlade’, mnd. backe f., häufig in der Zusammensetzung ahd. kinnibacko (11. Jh.), mhd. kinnebacke, kinbacke m., asächs. kinnibakko. Ursprünglich Bezeichnung für ‘Kinnbacke, Unterkiefer’, hat Backe allmählich die Bedeutung des gemeingerm., heute der gehobenen Sprache angehörenden Wortes ↗Wange (s. d.) übernommen. Der Wechsel vom mask. zum fem. Geschlecht geht vom Nordd. aus. Herkunft ungewiß. Zweifelhaft ist Verwandtschaft mit griech. (Aorist) phagé͞in (φαγεῖν) ‘essen’ (demnach Backe eigentlich ‘Esser’) und Anschluß an die Wurzel ie. *bhag- ‘zuteilen, als Anteil bestimmen, erhalten’. Back(en)zahn m. ahd. back(o)zan(d) (Hs. 12. Jh.), mhd. baczan. Backpfeife f. ‘Schlag auf die Backe, Ohrfeige’ (1. Hälfte 19. Jh.); von J. Grimm (¹DWB 1, 1068) als ‘Schlag, der auf den Backen pfeift’ erklärt, aber auch als Umdeutung von Backfeige, eigentlich ‘gebackene Feige’ (s. ↗Ohrfeige), denkbar.

Typische Verbindungen zu ›Backen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Backen‹.

Verwendungsbeispiele für ›Backen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Sie sind zu schmal und können während des Backens herunterfallen.
Die Zeit, 28.02.2012 (online)
Die 17 Teilnehmer sitzen ihm gegenüber, jeder von ihnen hat rund 4.000 Euro bezahlt, um hier zu sein und die Kunst des Backens zu lernen.
Die Zeit, 22.07.2013, Nr. 30
Ich bitte herzlich um Verzeihung, ich bin wirklich kein Freund des Kochens und Backens mit Kokos.
Süddeutsche Zeitung, 01.12.2000
Zum Rekord haben natürlich vor allem das Flaggschiff der GHM, die Internationale Handwerksmesse München, und die IBA Weltmarkt des Backens beigetragen.
Süddeutsche Zeitung, 17.01.2001
Neben der Iba, die als "Weltmarkt des Backens" auch süße Spezialitäten präsentiert, sind vor allem Handwerks- und Bildungsmessen in wechselnden deutschen Städten unterwegs
Die Welt, 09.06.2005
Zitationshilfe
„Backen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Backen#1>, abgerufen am 07.04.2020.

Weitere Informationen …

Backen, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Backens · Nominativ Plural: Backen
WorttrennungBa-cken
DWDS-Verweisartikel, 2015

Bedeutung

landschaftlich, besonders süddeutsch
Synonym zu Backe
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Backe1 · Backen · Back(en)zahn · Backpfeife
Backe1 f. südd. Backen m. ‘Teil des Gesichts, Wange’, nur auf den dt. Sprachraum beschränkt; ahd. backo m. ‘Kinnbacken, Kinnlade’ (Hs. 12. Jh.), mhd. backe m. ‘Backe, Kinnlade’, mnd. backe f., häufig in der Zusammensetzung ahd. kinnibacko (11. Jh.), mhd. kinnebacke, kinbacke m., asächs. kinnibakko. Ursprünglich Bezeichnung für ‘Kinnbacke, Unterkiefer’, hat Backe allmählich die Bedeutung des gemeingerm., heute der gehobenen Sprache angehörenden Wortes ↗Wange (s. d.) übernommen. Der Wechsel vom mask. zum fem. Geschlecht geht vom Nordd. aus. Herkunft ungewiß. Zweifelhaft ist Verwandtschaft mit griech. (Aorist) phagé͞in (φαγεῖν) ‘essen’ (demnach Backe eigentlich ‘Esser’) und Anschluß an die Wurzel ie. *bhag- ‘zuteilen, als Anteil bestimmen, erhalten’. Back(en)zahn m. ahd. back(o)zan(d) (Hs. 12. Jh.), mhd. baczan. Backpfeife f. ‘Schlag auf die Backe, Ohrfeige’ (1. Hälfte 19. Jh.); von J. Grimm (¹DWB 1, 1068) als ‘Schlag, der auf den Backen pfeift’ erklärt, aber auch als Umdeutung von Backfeige, eigentlich ‘gebackene Feige’ (s. ↗Ohrfeige), denkbar.

Typische Verbindungen zu ›Backen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Backen‹.

Verwendungsbeispiele für ›Backen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Sie sind zu schmal und können während des Backens herunterfallen.
Die Zeit, 28.02.2012 (online)
Die 17 Teilnehmer sitzen ihm gegenüber, jeder von ihnen hat rund 4.000 Euro bezahlt, um hier zu sein und die Kunst des Backens zu lernen.
Die Zeit, 22.07.2013, Nr. 30
Ich bitte herzlich um Verzeihung, ich bin wirklich kein Freund des Kochens und Backens mit Kokos.
Süddeutsche Zeitung, 01.12.2000
Zum Rekord haben natürlich vor allem das Flaggschiff der GHM, die Internationale Handwerksmesse München, und die IBA Weltmarkt des Backens beigetragen.
Süddeutsche Zeitung, 17.01.2001
Neben der Iba, die als "Weltmarkt des Backens" auch süße Spezialitäten präsentiert, sind vor allem Handwerks- und Bildungsmessen in wechselnden deutschen Städten unterwegs
Die Welt, 09.06.2005
Zitationshilfe
„Backen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Backen#2>, abgerufen am 07.04.2020.

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