Backentasche, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungBa-cken-ta-sche
WortzerlegungBackeTasche
eWDG, 1967

Bedeutung

seitliche taschenartige Ausstülpung der Mundhöhle
Beispiele:
der Hamster trägt die Körner in den Backentaschen weg
[er] schob ein Stück Kautabak […] in die Backentasche [A. ZweigBeil29]

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Manchmal singt sie nicht kehlig-krächzend oder aus Backentaschen, sondern hebt aus der Tiefe des Leibes zu Arien an, Oper ist nicht fern.
Die Zeit, 13.10.2005, Nr. 42
Wenn seine Backentaschen überfüllt sind, drücken sie auf einen Nerv.
Bild, 24.07.1998
Wenn sich der Nager bedroht fühle, stelle er sich nämlich auf die Hinterbeine, blase seine mächtigen Backentaschen auf und knirsche mit den Zähnen.
Süddeutsche Zeitung, 06.02.2002
Er zog mich in eine Fensternische und beförderte wortlos acht Scheiben Rehbraten aus meinen Backentaschen.
Maltzan, Maria von: Schlage die Trommel und fürchte dich nicht, Berlin: Ullstein 1998 [1986], S. 10
Statt in die Backentaschen hanseatischer Konsumenten ist das Khat ins Feuer gewandert; der niederländische Schmuggler sitzt in Untersuchungshaft und wartet auf seinen Prozess.
Die Zeit, 07.12.2009, Nr. 49
Zitationshilfe
„Backentasche“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Backentasche>, abgerufen am 07.12.2019.

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