Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Backobst, das

Grammatik Substantiv (Neutrum)
Aussprache 
Worttrennung Back-obst
Wortzerlegung backen1 Obst
eWDG

Bedeutung

getrocknetes Obst
übertragen
Beispiel:
saloppdanke für Backobst! (= das ist nichts für mich!)

Verwendungsbeispiele für ›Backobst‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

In einem Wagen sah er einen Mann über einem aufgerissenen Sack hocken und mit beiden Händen Backobst in sich hineinstopfen. [Plievier, Theodor: Stalingrad, München u. a.: Desch 1973 [1946], S. 174]
Seit einigen Jahren aber verkaufen tschechische Restaurants blasse Fertigware, industriell gefertigt, abgepackt, billig, gleichermaßen ungenießbar mit Braten wie mit Backobst. [Die Zeit, 10.12.2008, Nr. 51]
Nach dem selben Prinzip können Sie auch aus gemischtem Backobst eine Sauce machen. [Der Tagesspiegel, 09.11.2003]
Dagegen genieße man Schrotbrot, grüne Gemüse, Backobst, Kompott, frisches reifes oder gedünstetes Obst. [Dressler, M. A.: Was jede Frau wissen sollte!, Dresden: Selbstverlag 1903, S. 20]
Zunächst wird das Backobst in Stücke geschnitten, mit Rosinen, Rum, Apfelsaft und Honig gemischt. [Die Zeit, 16.12.2013, Nr. 50]
Zitationshilfe
„Backobst“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Backobst>.

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