Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Backtrog, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Backtrog(e)s · Nominativ Plural: Backtröge
Aussprache 
Worttrennung Back-trog
Wortzerlegung backen1 Trog
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

langer Holztrog, in dem der Brotteig zubereitet wird; Backmulde

Verwendungsbeispiele für ›Backtrog‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Und das ist ein alter Backtrog, sagte sie, und nicht etwa eine Babywanne. [Die Zeit, 14.11.1969, Nr. 46]
Das Skelett fand neben dem Backtrog, in dem der Bäcker zu früher Stunde den Weckenteig wirkte, seinen Platz. [Morgner, Irmtraud: Leben und Abenteuer der Trobadora Beatriz nach Zeugnissen ihrer Spielfrau Laura, Berlin: Aufbau-Verl. 1974, S. 145]
Der Wortstamm ist uralt und hat nichts mit Raubzügen zu tun, sondern leitet sich von früheren Bezeichnungen für Backtröge ab. [Süddeutsche Zeitung, 20.10.2004]
Er setzte sich im Gegenteil auf den Backtrog, baumelte mit den Beinen, richtete seinen nach unten hängenden Schnurrbart wieder auf und kostete seinen Erfolg aus. [Held, Kurt: Die rote Zora und ihre Bande, Aarau: Sauerländer 1989 [1941], S. 212]
Max und Moritz purzeln beim Brezelklauen in den gefüllten Backtrog. [Die Zeit, 04.11.1988, Nr. 45]
Zitationshilfe
„Backtrog“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Backtrog>.

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