Badezimmer, das

Grammatik Substantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Badezimmers · Nominativ Plural: Badezimmer
Aussprache  [ˈbaːdəˌʦɪmɐ]
Worttrennung Ba-de-zim-mer
Wortzerlegung baden Zimmer
Wortbildung  mit ›Badezimmer‹ als Erstglied: Badezimmerarmatur
ZDL-Vollartikel

Bedeutung

nichtöffentlicher Raum (besonders in privaten Unterkünften) zur Körperpflege und meist auch zum Toilettengang
siehe auch Bad (3 a)
Kollokationen:
mit Adjektivattribut: ein gekacheltes, gefliestes, luxuriöses, behindertengerechtes Badezimmer; ein geräumiges, großzügiges, winziges Badezimmer
hat Präpositionalgruppe/-objekt: ein Badezimmer mit Dusche, Wanne
als Akkusativobjekt: das Badezimmer einbauen, fliesen, gestalten, einrichten, putzen, sanieren, renovieren
als Genitivattribut: die Benutzung des Badezimmers
in Präpositionalgruppe/-objekt: der Spiegel im Badezimmer; sich im Badezimmer waschen, einschließen
in Koordination: Küche, Badezimmer und Toilette
Beispiele:
Er stellte fest, dass das an den Chef vermietete Bad neben Toilette und Waschbecken auch eine Badewanne und Dusche aufwies, alles frisch renoviert und in ähnlich gehobener Ausstattung wie das Badezimmer in der Wohnung der Kläger oben drüber. [Aachener Zeitung, 03.08.2020]
Das Haus verfügt über verschiedene Zimmer, zwei Küchen und Badezimmer und eine geräumige Stube. [Thurgauer Zeitung, 10.12.2021]
Das staatliche Krankenhaus […] erhielt ein neues Gastroskop, die Kinderstation wurde saniert, Badezimmer und Toiletten installiert. [Südkurier, 27.09.2021]
Das Hotel habe Geschichte geschrieben, […] weil es als erstes Hotel der Welt Suiten mit angeschlossenen Badezimmern bot. [Südkurier, 23.11.2020]
Auf der »Augusta Victoria« […] besitzt jede Kabine zwar Dampfheizung, elektrisches Licht und ein Waschbecken mit fließendem Wasser. Aber Toilette und Wannenbad müssen sich, wie selbst in Grandhotels jener Epoche durchaus üblich, mehrere Gäste teilen. […] Noch bis in die 1960er‑Jahre hinein besitzt nicht jede Kabine ein eigenes Badezimmer und natürlich auch keine eigene Toilette, zumindest nicht in den unteren Klassen. [Die Welt, 09.05.2020]
Eine gründliche Abwaschung des Körpers mit warmem Wasser und Seife sollte keine Hausfrau, die den Tag über oft im Schweiße ihres Angesichts gearbeitet hat, vernachlässigen; am Morgen kann dann beim Aufstehen eine kühle Abreibung folgen. Nicht jedermann steht ein Badezimmer zur Verfügung und wenn auch, so ist man nicht immer aufgelegt, noch spät abends Wasser zu wärmen u. s. w., während ein großer Krug heißen Wassers leicht zu beschaffen ist. [Thilo, Maria von: Die Hygiene des Weibes. Berlin: Möller 1904, S. 39]

letzte Änderung:

Thesaurus

Synonymgruppe
Oberbegriffe
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›Badezimmer‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Badezimmer‹.

Zitationshilfe
„Badezimmer“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Badezimmer>.

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