Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Bahnhofsvorstand, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum)
Worttrennung Bahn-hofs-vor-stand
Wortzerlegung Bahnhof Vorstand
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

österreichisch Beamter, der einem Bahnhof vorsteht

Verwendungsbeispiele für ›Bahnhofsvorstand‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ein Bahnhofsvorstand, gescheitelt, brav und blitzdumm, ist seiner Frau hörig bis zu den Hörnern. [Die Zeit, 05.08.1977, Nr. 32]
Wem der Name Bernadotte jedoch nichts sagt, dem kann der Bahnhofsvorstand nichts bedeuten. [Die Zeit, 25.03.1966, Nr. 13]
Probleme gebe es tatsächlich, antwortet Josef Weber, der Bahnhofsvorstand, aber wenn ein Unternehmen wirklich auf die Bahn umsteigen wolle, ließen die sich auch lösen. [Die Zeit, 10.01.1994, Nr. 02]
Seit seine pflegebedürftige Frau im Altersheim lebt, wohnt Schneider allein in der Wohnung, in die er als Bahnhofsvorstand vor 60 Jahren gezogen ist. [Süddeutsche Zeitung, 16.04.1998]
Weil es einen Schrankenwärter zum Vater hat, kennt die Mama kein höheres Lob, als dem Sprößling „die Intelligenz eines Bahnhofsvorstandes“ zu bescheinigen. [Die Zeit, 07.10.1983, Nr. 41]
Zitationshilfe
„Bahnhofsvorstand“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Bahnhofsvorstand>.

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