Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Bailli

Worttrennung Bail-li
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

im Mittelalter   Titel für bestimmte Verwaltungs- und Gerichtsbeamte in England, Frankreich und bei den Ritterorden

Verwendungsbeispiele für ›Bailli‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Hat sich nicht Bernhard Matt, der "Bailli" von Niederbayern, bei Gang vier seiner Schuhe entledigt? [Süddeutsche Zeitung, 05.02.1999]
Die finanzielle Tätigkeit der Baillis schildert N. auf Grund der Rechnungen, ihre Tätigkeit auf dem Gebiete der Rechtspflege in einem besonders ausführlichen und aufschlußreichen Kapitel. [Jahresberichte für deutsche Geschichte, 1931, S. 1004]
Die Befugnisse dieser königlichen Beamten in Aquitanien, dem Languedoc und dem Pyrenäengebiet glichen denen der Baillis in den anderen, der Krone un mittelbar unterstellten Territorien. [Ganshof, François Louis: Das Hochmittelalter. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1963], S. 7511]
Mit Schürzen ausgestattet – Dr. Ronald Crone, Bailli de Hambourg, und Leif Nilson genossen den Abend [Die Welt, 17.08.2005]
Zum 2. Profi‑Treff bat Dr. Ronald Crone, Bailli von La Confrérie de la Chaîne des Rôtisseurs. [Die Welt, 21.04.2004]
Zitationshilfe
„Bailli“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Bailli>.

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