Baiser, das

Grammatik Substantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Baisers · Nominativ Plural: Baisers
Aussprache 
Wortbildung  mit ›Baiser‹ als Letztglied: ↗Eisbaiser
Herkunft zu baiserfrz ‘Kuss’
eWDG

Bedeutung

Schaumgebäck aus Eiweiß und Zucker
Beispiel:
ein Baiser mit Schlagsahne
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Baiser n. ‘Schaumgebäck aus geschlagenem Eiweiß und Zucker’. Frz. baiser ‘Kuß’ (Substantivierung des Infinitivs frz. baiser ‘küssen’, aus gleichbed. lat. bāsiāre) wird seit dem zweiten Viertel des 19. Jhs. im Dt. als Bezeichnung für das Backwerk üblich, das im Frz. meringue heißt.

Thesaurus

Synonymgruppe
Baiser · ↗Schaumgebäck

Verwendungsbeispiele für ›Baiser‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wenn Sie unbedingt noch was zum Naschen brauchen, dann bitte Baisers - die enthalten zwar viel Zucker, aber wenigstens kein Fett.
Bild, 27.12.2001
Die Masse wird in einen Spritzbeutel gefüllt und später auf die zuvor hergestellten Baisers gespritzt.
Der Tagesspiegel, 16.10.2004
Zur geschmacklichen Vervollkommnung können Waffeln, Biskuits, Makronen, Baisers, Früchte oder Rosinen als Einlage verwendet werden.
Neumann, Heinz u. Scharfe, Adolf: Gekonnt serviert, Berlin: Verl. Die Wirtschaft 1967, S. 66
Zitationshilfe
„Baiser“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Baiser>, abgerufen am 12.06.2021.

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