Baiser, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Baisers · Nominativ Plural: Baisers
Aussprache
WorttrennungBai-ser (computergeneriert)
HerkunftFranzösisch
Wortbildung mit ›Baiser‹ als Letztglied: ↗Eisbaiser
eWDG, 1967

Bedeutung

Schaumgebäck aus Eiweiß und Zucker
Beispiel:
ein Baiser mit Schlagsahne
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Baiser n. ‘Schaumgebäck aus geschlagenem Eiweiß und Zucker’. Frz. baiser ‘Kuß’ (Substantivierung des Infinitivs frz. baiser ‘küssen’, aus gleichbed. lat. bāsiāre) wird seit dem zweiten Viertel des 19. Jhs. im Dt. als Bezeichnung für das Backwerk üblich, das im Frz. meringue heißt.

Thesaurus

Synonymgruppe
Baiser · ↗Schaumgebäck

Verwendungsbeispiele für ›Baiser‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wenn Sie unbedingt noch was zum Naschen brauchen, dann bitte Baisers - die enthalten zwar viel Zucker, aber wenigstens kein Fett.
Bild, 27.12.2001
Und so denkt man, auf die weißen Wände starrend, zuerst an Schnee, bald an Baiser.
Die Zeit, 04.03.1994, Nr. 10
Doch geht es diesem leichten Baiser endlich einmal nicht um vorgetäuschten Tiefgang, sondern um Unterhaltung.
Süddeutsche Zeitung, 04.04.1995
Die Masse wird in einen Spritzbeutel gefüllt und später auf die zuvor hergestellten Baisers gespritzt.
Der Tagesspiegel, 16.10.2004
War das mehr als Beifall für Schillers Verse und Baisers Rezitationskunst?
Reich-Ranicki, Marcel: Mein Leben, Stuttgart: Deutsche Verlags-Anstalt 1999, S. 105
Zitationshilfe
„Baiser“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Baiser>, abgerufen am 30.03.2020.

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