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Bakelit, das

Grammatik Substantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Bakelit(e)s · Nominativ Plural: Bakelite
Aussprache 
Worttrennung Ba-ke-lit
Herkunft Kunstwort
eWDG

Bedeutung

Kunstharz
Beispiel:
ein Trinkbecher, Kästchen, Gehäuse aus Bakelit
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Bakelit n. Handelsname für eine Preßmasse aus Phenolharz; um 1910 als internationales Kunstwort (vgl. engl. bakelite, frz. bakélite) in Anlehnung an den Namen des belgischen Chemikers Baekeland, des Erfinders dieses ersten vollsynthetischen Kunststoffs, unter Verwendung der für bestimmte chemische Verbindungen üblichen Endung -it gebildet.

Verwendungsbeispiele für ›Bakelit‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Zudem waren die Geräte aus Holz oder Bakelit teuer und der Empfang störanfällig. [Süddeutsche Zeitung, 01.04.2003]
Schon gegenüber dem Kunststoff hatte er Abneigung empfunden, nur schwer hatte er sich daran gewöhnt, mit Bakelit zu arbeiten. [Neutsch, Erik: Spur der Steine, Halle: Mitteldeutscher Verl. 1964 [1964], S. 670]
Er setzte sich auf das Bett und strich über das schwarze kühle Bakelit des Telephonhörers. [Hettche, Thomas: Der Fall Arbogast, Köln: DuMont Buchverlag, 2001, S. 216]
Somit könnte man jederzeit wieder das Bakelit entfernen und für andere Schaltafeln neu verwenden. [Neutsch, Erik: Spur der Steine, Halle: Mitteldeutscher Verl. 1964 [1964], S. 412]
Sie nagelten das Bakelit auf das Holz und klemmten es zwischen Blechstreifen. [Neutsch, Erik: Spur der Steine, Halle: Mitteldeutscher Verl. 1964 [1964], S. 413]
Zitationshilfe
„Bakelit“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Bakelit>.

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