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Bambule

Worttrennung Bam-bu-le
Duden, GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
Gaunersprache in Form von Krawallen geäußerter Protest besonders von Häftlingen
2.
Jugendsprache besonders von Jugendlichen veranstaltetes äußerst ausgelassenes Treiben (auf einem Treffen, einem Fest o. Ä.)
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Bambule f. ‘Protesthandlung’ in Haftanstalten, ‘Krawall’, entlehnt (2. Hälfte 20. Jh.) aus gleichbed. frz. bamboula, eigentlich ‘afrikanische Trommel’, übernommen (18. Jh.) aus einer Bantusprache.

Verwendungsbeispiele für ›Bambule‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Aber dann kam auch schon Bambule raus, mein erstes Album bei einem großen Label, und dann war eh keine Zeit mehr. [Die Zeit, 22.01.2007, Nr. 04]
Ist es zum gegenwärtigen Zeitpunkt schwierig, für Bambule zu mobilisieren? [Die Welt, 19.04.2003]
Das änderte sich jetzt schlagartig mit ihrer neuen Produktion "Bambule". [Die Welt, 30.03.1999]
Vor allem "bessere" Restaurants sind fast leer, seit Bambule demonstriert. [Bild, 17.03.2003]
Nach den letzten Spielen gab es immer wieder heftige "Bambule". [Bild, 14.12.2002]
Zitationshilfe
„Bambule“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Bambule>.

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