Bandkeramik, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungBand-ke-ra-mik
WortzerlegungBand1Keramik
Wortbildung mit ›Bandkeramik‹ als Erstglied: ↗Bandkeramiker
eWDG, 1967

Bedeutung

Archäologie
1.
jungsteinzeitliche Keramik mit bandförmigen Verzierungen
2.
Kultur der frühen Jungsteinzeit in Mitteleuropa

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wie ihn ziert sie ein für die Zeit der Bandkeramik charakteristisches Linienornament - das wahrscheinlich einer Tätowierung nachempfunden wurde.
Die Welt, 23.08.2003
Zu den herausragenden Funden zählt eine rund 7000 Jahre alte Scherbe aus der Kultur der Bandkeramik, die in Satzkorn gefunden wurde.
Der Tagesspiegel, 15.01.2001
In den Häusern der R. K. setzt sich die Dreiteilung des Hauses der Linienbandkeramik (Bandkeramik) fort.
o. A.: Lexikon der Kunst - R. In: Olbrich, Harald (Hg.), Lexikon der Kunst, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1994], S. 32182
Nicht aber will Hülle die Bandkeramik und ihre Ausstrahlungen als nordrassische Kultur gelten lassen.
Jahresberichte für deutsche Geschichte, 1939, S. 348
Zeeb-Lanz vermutet eher eine große "Sinnkrise" im Zusammenhang mit dem abrupten Ende der Bandkeramik in Westeuropa.
Die Zeit, 09.01.2012, Nr. 02
Zitationshilfe
„Bandkeramik“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Bandkeramik>, abgerufen am 22.02.2019.

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