Banjo, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Banjos · Nominativ Plural: Banjos
Aussprache
WorttrennungBan-jo
HerkunftEnglisch
eWDG, 1967

Bedeutung

Zupfinstrument mit langem Hals und kreisrundem Körper
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Banjo n. ‘Tamburin-Gitarre’. Beliebt und häufig bei afroamerikanischen Musikern im 19. Jh., die das Instrument und die Bezeichnung wahrscheinlich aus ihrer westafrikanischen Heimat mitgebracht haben, wie senegamb. bania, kimbundu (Bantusprache) mbanza nahelegen. Die Bezeichnung entstammt wohl einer oriental. Sprache, aus der sie von den Arabern übernommen und in Afrika verbreitet wird. Vgl. FEW 18, 15. Aus dem Amerik.-Engl. gelangt sie im 19. Jh. in alle Weltsprachen.

Typische Verbindungen zu ›Banjo‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Banjo‹.

Verwendungsbeispiele für ›Banjo‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ein Mann läßt sich an den Füßen aufhängen und klimpert dazu auf dem Banjo.
Die Zeit, 01.08.1980, Nr. 32
Aber er widerstand, griff nicht zu seinem Banjo, schrieb keine Ballade.
Feuchtwanger, Lion: Erfolg. In: ders., Gesammelte Werke in Einzelbänden, Bd. 6, Berlin: Aufbau-Verl. 1993 [1930], S. 1037
Von ihrem schottischen Großvater erlernte sie mit vier Jahren das Banjo spielen.
Die Welt, 04.09.1999
Zu entspannter Musik darf gechillt werden, eingestreute Geigen und Banjos sorgen zudem für Lagerfeuer-Atmosphäre.
Bild, 19.01.2006
Und John hat trotzdem noch Zeit zum Bridgespielen, für sein Banjo und die Countryband.
Der Tagesspiegel, 02.05.2005
Zitationshilfe
„Banjo“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Banjo>, abgerufen am 07.04.2020.

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