Bannbulle, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungBann-bul-le
WortzerlegungBannBulle2
eWDG, 1967

Bedeutung

historisch päpstliche Bulle, die den Ausschluss aus der Kirche ausspricht

Typische Verbindungen zu ›Bannbulle‹

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Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Bannbulle‹.

Verwendungsbeispiele für ›Bannbulle‹

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Der ABM-Vertrag von 1972, der für die Sowjets zur Bannbulle gegen das Wettrüsten im Weltraum geworden ist, findet in der gemeinsamen Erklärung keinerlei Erwähnung.
Die Zeit, 29.11.1985, Nr. 49
Wie war seine Körperhaltung, als er die Bannbulle ins Feuer warf, dem Kaiser und dem Papst zugleich zum Trotz.
Die Zeit, 13.10.1989, Nr. 42
Mitte November wurde er endlich mit der Goldenen Rose, reichen Ablaßprivilegien und einer Bannbulle gegen Luther nach Augsburg zu Cajetan auf den Weg geschickt.
Iserloh, Erwin u. a.: Reformation, katholische Reform und Gegenreformation. In: Jedin, Hubert (Hg.) Handbuch der Kirchengeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1967], S. 33667
Es gelang den Anhängern des Papstes sogar, an verschiedenen Stellen die Bannbullen gegen Menas und Askidas öffentlich anzuschlagen.
Baus, Karl: Die Reichskirche nach Konstantin dem Großen. In: Jedin, Hubert (Hg.) Handbuch der Kirchengeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1973], S. 20399
Zitationshilfe
„Bannbulle“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Bannbulle>, abgerufen am 29.03.2020.

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