Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Barbe, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Barbe · Nominativ Plural: Barben
Aussprache 
Worttrennung Bar-be
Wortbildung  mit ›Barbe‹ als Letztglied: Flussbarbe · Goldbarbe · Meerbarbe · Meeresbarbe · Prachtbarbe · Zebrabarbe
Duden, GWDS, 1999 und DWDS

Bedeutung

(zur Familie (2) der Karpfen gehörender) großer Fisch mit braun- bis schwarzgrüner Oberseite und weißlichem Bauch, der besonders in rasch fließenden Gewässern lebt
Beispiele:
Als starker Kämpfer mit viel Ausdauer ist die Barbe unter Anglern sehr begehrt. [www.simfisch.de, 18.05.2016]
Wer viel Fisch isst, sollte bewusst auswählen. Raubfische wie Rotbarsch, Steinbeißer, Wildlachs, Schwertfisch, Barsch, Hai, Heilbutt, Seeteufel und Thun beinhalten deutlich mehr Quecksilber als Friedfische wie Karpfen, Barbe, Hering, Maräne oder Rotfeder. [Die Zeit, 14.01.2016]
Einen guten Fischfang machte Herr Schünzel, indem er an 2 aufeinander folgenden Tagen zusammen 400 Pfd. Barben und 150 Pfund Aale fing. [Naumburger Kreisblatt, 26.11.1911]

letzte Änderung:

Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Barbe f. karpfenähnlicher Süßwasserfisch, ahd. barbo m. (11. Jh.), mhd. barbe f., mnd. barme m., entlehnt aus gleichbed. spätlat. barbus m., zu lat. barba ‘Bart’, im Hinblick auf die Bartfäden des Fisches.

Typische Verbindungen zu ›Barbe‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Barbe‹.

Zitationshilfe
„Barbe“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Barbe#1>.

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Barbe, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Barbe · Nominativ Plural: Barben
Aussprache 
Worttrennung Bar-be
eWDG

Bedeutung

historisch Spitzenband an Frauenhauben, das das Gesicht umrahmt

Typische Verbindungen zu ›Barbe‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Barbe‹.

Verwendungsbeispiele für ›Barbe‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Barbe kam nicht ins Bundesparlament und wollte den Koch nicht bezahlen. [Der Tagesspiegel, 07.07.2001]
Verzichtet Barbe auf eine weitere Kandidatur, muss die Regierung einen neuen Kandidaten vorschlagen. [Süddeutsche Zeitung, 15.04.2000]
Vielleicht will man nicht den Anschein erwecken, die Barbe sei wirklich so schwierig, wie es ihre früheren SPD‑Genossen vorausgesagt haben. [Süddeutsche Zeitung, 24.06.1998]
Das Telefon stellt die Verbindung her, und Angelika Barbe ist bereit. [Der Tagesspiegel, 12.08.1999]
Doch Teile der satten CDU‑Mehrheit im Sächsischen Landtag torpedierten in der geheimen Abstimmung Barbes Wahl. [Die Welt, 12.08.2000]
Zitationshilfe
„Barbe“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Barbe#2>.

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