Barkarole, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Barkarole · Nominativ Plural: Barkarolen
Aussprache
WorttrennungBar-ka-ro-le
HerkunftItalienisch
eWDG, 1967

Bedeutung

Musik Gondellied
Beispiel:
die berühmte Barkarole des zweiten Aktes
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Barkarole f. ‘Gondellied, diesem ähnliches instrumentales Phantasiestück’, im 19. Jh. aus ital. barcar(u)ola ‘Schifferlied der barcaroli’ (der venezianischen Gondolieri) entlehnt; an ital. barca ‘kleines Boot, Nachen’ (s. ↗Barke) anzuschließen.

Verwendungsbeispiele für ›Barkarole‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Hoffmann tritt auf die verzweifelte Geliebte ein, und zu den schwelgerischen Klängen der weltberühmten Barkarole müssen Sanitäter Leichenteile zusammensuchen.
Die Zeit, 16.01.2011 (online)
Burchiello, die schöne Barkarole, hat hier Tradition und scheint doch etwas aus der Mode geraten.
Süddeutsche Zeitung, 28.04.1994
Die Barkarole bei Ulrica (Cvetka Ahlin) sang er begeisternd rhythmisch.
Die Zeit, 18.12.1964, Nr. 51
Im Bereich der Oper fand die Barkarole namentlich da Einlaß, wo ital. Stoffe dazu unmittelbar oder mittelbar Anlaß boten, aber auch sonst.
Kahl, Willi: Barkarole. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1951], S. 23012
Zitationshilfe
„Barkarole“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Barkarole>, abgerufen am 17.01.2020.

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