Barke, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Barke · Nominativ Plural: Barken
Aussprache
WorttrennungBar-ke (computergeneriert)
Wortbildung mit ›Barke‹ als Letztglied: ↗Fischerbarke · ↗Lastbarke · ↗Lotsenbarke · ↗Schifferbarke · ↗Totenbarke
eWDG, 1967

Bedeutung

dichterisch kleines, schmales Boot ohne Mast und Antrieb, Kahn
Beispiele:
sie stieg in die schaukelnde Barke
der Fährmann stieß die zierliche, geschnabelte Barke vom Ufer ab
eine Barke mieten
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Barke · Bark
Barke f. ‘kleineres Schiff ohne Mast’, mhd. barke. Auf griech. bā́ris (βᾶρις) ‘Nachen’, das vermutlich auf gleichbed. kopt. bāri zurückgeht, beruht spätlat. barca (aus *bārica), das in die roman. Sprachen gelangt und im Frz. als afrz. barge, mfrz. barque erscheint. Von hier wird es über mnl. barke ins Mhd. übernommen. Zu Barke stellt sich im 17. Jh. Bark f. (nach nl. engl. bark), das sich im 19. Jh. mit der Bedeutung ‘großes, dreimastiges Segelschiff’ von Barke ‘kleines Schiff’ trennt.

Thesaurus

Synonymgruppe
(kleiner) Kahn · ↗(kleines) Boot · Barke · Bötchen · ↗Fischerboot · ↗Gondel (Venedig)  ●  ↗Nachen  süddt., poetisch · ↗Weidling  regional · ↗Zille  regional
Unterbegriffe

Typische Verbindungen
computergeneriert

Ozean Segel geschmückt golden königlich

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Barke‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

In einer Barke nähern sich unförmige Gestalten wie vom fremden Stern.
Die Zeit, 20.03.1987, Nr. 13
Um 4 endlich kam die erwartete Barke mit ungeheuren Brocken.
Klemperer, Victor: [Tagebuch] 1929. In: ders., Leben sammeln, nicht fragen wozu und warum, Berlin: Aufbau-Taschenbuch-Verl. 2000 [1929], S. 16
An einem Mann muss schon was dran sein ", sagt Barke.
Bild, 17.07.2004
Auf der goldenen Barke aus seinem Grabe ist vor jeden seiner beiden Namensringe an Stelle der üblichen Titel das Bild eines Löwen gesetzt.
Meyer, Eduard: Geschichte des Altertums, Bd. II,1. In: Geschichte des Altertums, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1893], S. 25303
Er diente vornehmlich zum Absetzen des in einer Barke getragenen Götterbildes an Prozessionsstationen.
Geyer, H.-G.: Kunst. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1960], S. 34107
Zitationshilfe
„Barke“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Barke>, abgerufen am 21.05.2019.

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