Bartel, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Bartel · Nominativ Plural: Barteln · wird selten im Singular verwendet
Aussprache [ˈbaʁtl̩]
Worttrennung Bar-tel
DWDS-Vollartikel

Bedeutung

fadenförmiges Sinnesorgan am Maul mancher Fische
Beispiele:
Den Wels erkennt man an zwei langen Barteln auf dem Oberkiefer. [Landshuter Zeitung, 07.09.2020]
Ich sah, wie seine Barteln, die langen Fortsätze an seinem Maul, zitterten, »Oide Krampfhenna!«, grantelte der Karpfen. [Münchner Merkur, 26.09.2019]
In den vergangenen 20.000 Jahren haben sich die Fische an das Leben in dunklen Höhlen angepasst. Die Tiere hätten kleinere Augen, dafür seien die Nasenlöcher grösser und die Barteln verlängert, damit die Fische besser riechen und schmecken können. [St. Galler Tagblatt, 23.11.2017]
Barteln, Bartfäden, nervenreiche, am Maul und an den Kiefern vieler Fische (Barbe, Wels) befindliche fadenförmige Anhänge zum Tasten. [Brockhaus’ Kleines Konversations-Lexikon, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1906], S. 6160]
Auf dem Foto ist die einfache Bartel am Unterkiefer gut zu erkennen, was dorschartige Fische auszeichnet. [Leipziger Volkszeitung, 13.11.2010] ungewöhnl. Sg.

letzte Änderung:

Zitationshilfe
„Bartel“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Bartel>, abgerufen am 13.04.2021.

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