Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Bartflechte, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Bartflechte · Nominativ Plural: Bartflechten
Aussprache 
Worttrennung Bart-flech-te
Wortzerlegung Bart Flechte
eWDG

Bedeutungen

1.
Flechte, die in langen Strängen von den Zweigen alter Bäume, besonders alter Fichten, herabhängt
Beispiel:
eine mit Bartflechten bemooste Gebirgsfichte
2.
eitrige Entzündung der Haarwurzeln des Bartes

Verwendungsbeispiele für ›Bartflechte‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ein Zeichen für die gute Luft sei die sogenannte Bartflechte. [Süddeutsche Zeitung, 25.08.1998]
An vielen Bäumen hängen Bartflechten, Anzeiger für besonders saubere Luft. [Der Tagesspiegel, 22.09.2000]
Wahre Vorhänge aus zottigen, graugrünen Bartflechten lassen manche der Bäume wie ehrwürdige Greise erscheinen. [Die Zeit, 09.05.1997, Nr. 20]
Lange Bartflechten hängen von Rhododendronbäumen, weißblühende Orchideen besiedeln das Geäst. [Süddeutsche Zeitung, 11.03.1997]
Äste winden sich umeinander wie Schlangenleiber, von den Stämmen hängen Bartflechten herab. [Die Zeit, 19.05.2005, Nr. 21]
Zitationshilfe
„Bartflechte“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Bartflechte>.

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