Base, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Base · Nominativ Plural: Basen
Aussprache
WorttrennungBa-se (computergeneriert)
Wortbildung mit ›Base‹ als Erstglied: ↗Bäschen  ·  mit ›Base‹ als Letztglied: ↗Klatschbase · ↗Schwatzbase
eWDG, 1967

Bedeutungen

1.
Cousine
Beispiel:
Vettern und Basen kamen zu Besuch
2.
veraltet Tante
Beispiel:
Einst träumte meiner sel'gen Base [C. M. v. WeberFreischützIII 3]
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Base1 f. ‘Kusine’ (heute veraltet). Ahd. basa, wasa (9. Jh.) bezeichnet die Vaterschwester, mhd. base und asächs. wasa, mnd. wase gelten auch für die Mutterschwester, entsprechen also heutigem Tante. Allmählich für alle entfernteren weiblichen Verwandten verwendet, wird die Bezeichnung im 18. Jh. eingeengt auf die heutige Bedeutung. Herkunft nicht geklärt, wahrscheinlich ist von einem kindlichen Lallwort *ba- auszugehen.

Base2 · basisch
Base2 f. chemische Verbindung aus Metall-Ionen und Hydroxid-Ionen (Anfang 19. Jh.). Rückbildung aus dem Plur. Basen zu ↗Basis (s. d.), da die Verbindung als Ausgangspunkt für chemische Prozesse geeignet ist. Dazu basisch Adj. ‘wie eine Base reagierend’ (Anfang 19. Jh.).

Thesaurus

Synonymgruppe
Base · ↗Cousine · ↗Kusine
Oberbegriffe
  • Angehöriger · Anverwandter · Familienangehöriger · ↗Familienmitglied · Verwandter  ●  ↗Gevatter  veraltet
Assoziationen
Chemie
Synonymgruppe
Base · alkalische Lösung  ●  ↗Lauge  ugs.
Oberbegriffe
Antonyme

Typische Verbindungen
computergeneriert

Abfolge Base Benutzung Bereitstellung Code DNS Kapitell Luftraum Marine Mittelstreckenrakete Nutzung Onkel Pendelschritt Reihenfolge Räumung Salz Sequenz Stützpunkt Säule Säure Tante Vetter Vettern legal logistisch militärisch organisch pakistanisch türkisch vorgeschoben

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Base‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Von 100 alliierten Bombern kehren im allgemeinen 99 sicher auf ihre Basen zurück.
Bild, 16.06.2004
Aus der Anordnung der Basen ergibt sich der "Text" der genetischen Sprache.
Die Welt, 11.01.2000
Schon die Änderung einer einzigen Base hat die Änderung des genetischen Informationsgehaltes zur Folge.
Nultsch, Wilhelm: Allgemeine Botanik, Stuttgart: Thieme 1986 [1964], S. 368
Aber auf ihre Frage gab die Base nur ausweichende Antwort.
Morris, Gerda: Brigitte wehrt sich, Düsseldorf: Iltis 1952, S. 57
Der Krieg scheine ihn aber auch nicht lustig zu machen, wandte die kleine Base ein.
Huch, Ricarda: Der Dreißigjährige Krieg, Wiesbaden: Insel-Verl. 1958 [1914], S. 739
Zitationshilfe
„Base“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Base#1>, abgerufen am 16.11.2018.

Weitere Informationen …

Base, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Base · Nominativ Plural: Basen
Aussprache
WorttrennungBa-se (computergeneriert)
Wortbildung mit ›Base‹ als Erstglied: ↗basenbildend  ·  mit ›Base‹ als Grundform: ↗basisch
eWDG, 1967

Bedeutung

Chemie chemische Verbindung, die alkalisch reagiert und mit Säuren Salze bildet
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Base1 f. ‘Kusine’ (heute veraltet). Ahd. basa, wasa (9. Jh.) bezeichnet die Vaterschwester, mhd. base und asächs. wasa, mnd. wase gelten auch für die Mutterschwester, entsprechen also heutigem Tante. Allmählich für alle entfernteren weiblichen Verwandten verwendet, wird die Bezeichnung im 18. Jh. eingeengt auf die heutige Bedeutung. Herkunft nicht geklärt, wahrscheinlich ist von einem kindlichen Lallwort *ba- auszugehen.

Base2 · basisch
Base2 f. chemische Verbindung aus Metall-Ionen und Hydroxid-Ionen (Anfang 19. Jh.). Rückbildung aus dem Plur. Basen zu ↗Basis (s. d.), da die Verbindung als Ausgangspunkt für chemische Prozesse geeignet ist. Dazu basisch Adj. ‘wie eine Base reagierend’ (Anfang 19. Jh.).

Thesaurus

Synonymgruppe
Base · ↗Cousine · ↗Kusine
Oberbegriffe
  • Angehöriger · Anverwandter · Familienangehöriger · ↗Familienmitglied · Verwandter  ●  ↗Gevatter  veraltet
Assoziationen
Chemie
Synonymgruppe
Base · alkalische Lösung  ●  ↗Lauge  ugs.
Oberbegriffe
Antonyme

Typische Verbindungen
computergeneriert

Abfolge Base Benutzung Bereitstellung Code DNS Kapitell Luftraum Marine Mittelstreckenrakete Nutzung Onkel Pendelschritt Reihenfolge Räumung Salz Sequenz Stützpunkt Säule Säure Tante Vetter Vettern legal logistisch militärisch organisch pakistanisch türkisch vorgeschoben

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Base‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Von 100 alliierten Bombern kehren im allgemeinen 99 sicher auf ihre Basen zurück.
Bild, 16.06.2004
Aus der Anordnung der Basen ergibt sich der "Text" der genetischen Sprache.
Die Welt, 11.01.2000
Schon die Änderung einer einzigen Base hat die Änderung des genetischen Informationsgehaltes zur Folge.
Nultsch, Wilhelm: Allgemeine Botanik, Stuttgart: Thieme 1986 [1964], S. 368
Aber auf ihre Frage gab die Base nur ausweichende Antwort.
Morris, Gerda: Brigitte wehrt sich, Düsseldorf: Iltis 1952, S. 57
Der Krieg scheine ihn aber auch nicht lustig zu machen, wandte die kleine Base ein.
Huch, Ricarda: Der Dreißigjährige Krieg, Wiesbaden: Insel-Verl. 1958 [1914], S. 739
Zitationshilfe
„Base“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Base#2>, abgerufen am 16.11.2018.

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