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Basilikum, das oder der

Grammatik Substantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Basilikums · Nominativ Plural: Basilikums/Basiliken · wird selten im Plural verwendet
Nebenform umgangssprachlich Basilikum · Substantiv (Maskulinum)
Aussprache  [baˈziːlikʊm]
Worttrennung Ba-si-li-kum
Herkunft aus gleichbedeutend basiliconmlat < basilikósgriech (βασιλικός) ‘königlich’
ZDL-Vollartikel

Bedeutung

Basilikum
Basilikum
(PumpkinSky, CC BY-SA 4.0)
krautiger, niedriger Lippenblütler mit rötlich weißen Blüten, dessen Blätter als Gewürz in der Küche Verwendung finden
Kollokationen:
mit Adjektivattribut: frisches, gehacktes Basilikum
als Akkusativobjekt: das Basilikum gießen
in Präpositionalgruppe/-objekt: Tomaten, Tomatensuppe mit Basilikum
in Koordination: Basilikum und Estragon, Minze, Oregano, Petersilie, Rosmarin, Thymian
Beispiele:
Besonders durstige Pflanzen wie Basilikum kann man zum Beispiel zu Beginn der Gießrunde einmal gießen, wenn alle Pflanzen etwas bekommen, und am Schluss noch einmal. [Südkurier, 14.07.2018]
So ist die Pizza mit Tomate, Mozzarella und Basilikum nach der früheren italienischen Königin Margarethe von Italien (Margherita) benannt. [Rhein-Zeitung, 02.10.2020]
Die Thai‑Basilikum‑Sauce dazu ist ebenfalls ausnehmend gut, aber der Basilikum wird übertönt vom Zitronengras – ein Geschmack, der, ähnlich wie Koriander, heftige Vorlieben und Abneigungen bewirkt. [Der Bund, 04.01.2020]
Aromaintensiv seien auch Blüten von Gewürzkräutern wie Fenchel, Rucola, Lavendel, Basilikum, Rosmarin und Dill. [Schweriner Volkszeitung, 15.05.2010]
Der intensive und würzige Geruch von Basilikum liegt in der Luft und auf dem Tisch zwischen den Jugendlichen steht eine große Schale mit frischem, buntem Salat. [Neue Westfälische, 21.07.2009]
Wer kennt sie nicht – Majoran, Thymian, Bohnenkraut, Estragon, Kümmel, Basilikum oder Dill – einheimische Gewürzkräuter und ‑körner, die so manche Speise erst richtig schmackhaft machen oder als Droge (= Heilmittel) bei Krankheiten helfen. [Neues Deutschland, 13.04.1973]

letzte Änderung:

Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Basilikum n. duftende Küchenpflanze, Gewürzkraut. Auszugehen ist von mlat. basilicon, basiliscon, basilia, das auf griech. basilikós (βασιλικός) Adj. ‘königlich’ (s. Basilika), einem schmückenden Beiwort für duftende Pflanzen, beruht. Aus dem Mlat. entlehnt ist spätmhd. basīlie, basilig m. f., basilicon n., nhd. Basalick (15. Jh.), Baselich (16. Jh.), Basilicon, Basilien (17. Jh.), Basilicum (um 1700), auch Basilienkraut (16. Jh.).

Thesaurus

Botanik, Gastronomie/Kulinarik
Synonymgruppe
Basilie · Basilienkraut · Braunsilge · Deutscher Pfeffer · Josefskraut · Königskraut · Suppenbasil  ●  Basilikum  Hauptform · Ocimum basilicum  fachspr., lat.
Oberbegriffe
  • Kräuter · Küchenkräuter

Typische Verbindungen zu ›Basilikum‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Basilikum‹.

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Zitationshilfe
„Basilikum“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Basilikum>.

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