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Basilikum, das oder der

GrammatikSubstantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Basilikums · Nominativ Plural: Basilikums/Basiliken · wird selten im Plural verwendet
Nebenform umgangssprachlich Basilikum · Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Basilikums · Nominativ Plural: Basilikums/Basiliken · wird selten im Plural verwendet
Aussprache
WorttrennungBa-si-li-kum (computergeneriert)
HerkunftGriechisch
eWDG, 1967

Bedeutung

krautiger, niedriger Lippenblütler mit rötlich weißen Blüten, der in unseren Gärten angebaut wird und als würziges Küchenkraut oder Droge Verwendung findet
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Basilikum n. duftende Küchenpflanze, Gewürzkraut. Auszugehen ist von mlat. basilicon, basiliscon, basilia, das auf griech. basilikós (βασιλικός) Adj. ‘königlich’ (s. ↗Basilika), einem schmückenden Beiwort für duftende Pflanzen, beruht. Aus dem Mlat. entlehnt ist spätmhd. basīlie, basilig m. f., basilicon n., nhd. Basalick (15. Jh.), Baselich (16. Jh.), Basilicon, Basilien (17. Jh.), Basilicum (um 1700), auch Basilienkraut (16. Jh.).

Typische Verbindungen
computergeneriert

Anis Aubergine Dill Estragon Kerbel Knoblauch Koriander Lavendel Lorbeer Majoran Minze Mozzarella Olive Olivenöl Oregano Parmesan Petersilie Pfeffer Piment Pinienkern Rosmarin Salbei Schnittlauch Thymian Tomate Tomatensuppe Zitronengras Zitronenmelisse Zucchini gehackt

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Basilikum‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Für die Sauce dazu püriere ich die einfach mit ein bisschen Basilikum.
Der Tagesspiegel, 18.05.2003
Fast überall bei uns kann man jetzt frisches Basilikum kaufen.
Die Zeit, 18.11.1983, Nr. 47
Wenn vorhanden, kann dieser Beize je 1 Stengel Salbei, Thymian, Estragon und Basilikum oder Rosmarin zugegeben werden;
o. A.: Wir kochen gut, Leipzig: Verl. für d. Frau 1968 [1963], S. 99
Einschnitte gefüllt mit gehackten Äpfeln, Pflaumen, Zitronenschale, Piment und Basilikum, vermischt mit Reibebrot, im Ofen gebacken.
Kölling, Alfred: Fachbuch für Kellner, Leipzig: Fachbuchverl. VEB 1962 [1956], S. 230
Seine eigentliche Karriere hat der Mascarpone als Tiramisu-Zutat gemacht, doch findet man ihn ebenso in Verbindung mit Gorgonzola, Basilikum, Lachs, weißen Trüffeln oder Walnüssen.
o. A. [us]: Mascarpone. In: Aktuelles Lexikon 1974-2000, München: DIZ 2000 [1996]
Zitationshilfe
„Basilikum“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Basilikum>, abgerufen am 23.07.2019.

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