Bataillonsbefehl, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Bataillonsbefehl(e)s · Nominativ Plural: Bataillonsbefehle
Aussprache [batalˈjoːnsbəˌfeːl]
Worttrennung Ba-tail-lons-be-fehl
Wortzerlegung  Bataillon Befehl
ZDL-Vollartikel

Bedeutung

Militär militärische Anordnung eines Kommandeurs für sein Bataillon
Beispiele:
Um 17 Uhr bittet Major Peter Meier das Offizierskorps auf den »Feldherrenhügel« zur Entgegennahme des Bataillonsbefehls. [Oerlinghauser Schützengesellschaft von 1590 e. V., 02.01.2015, aufgerufen am 14.09.2018]
Der Oberst ließ mich kommen, gratulierte persönlich und auch im Bataillonsbefehl, war sehr interessiert. [Alexander Granach: Da geht ein Mensch. Leck: btb Verlag 2007, S. 346]
Der Spandauer Kommandant General von Petery war ein Tierfreund. Das hatte zur Folge, daß sich viele Offiziere und Soldaten in der Kaserne Hunde hielten. Allmählich nahm dies so überhand, daß die Hundehaltung nur noch höheren Militärs gestattet wurde. In einem Bataillonsbefehl hieß es: »Alle Hunde vom Feldwebel abwärts müssen aus der Kaserne entfernt werden.« [Berliner Zeitung, 07.01.1995]
Ab 18 Uhr Abendessen und Ausgang, wenn kein anderer Bataillonsbefehl die Urlaubssuppe versalzt. [Der Spiegel, 07.11.1951]
Die Verteilung der Herren auf die Kompanien ist im heutigen Bataillonsbefehl bekanntgegeben. [Renn, Ludwig [d. i. Vieth v. Golßenau, Arnold Friedrich]: Krieg – Nachkrieg. Berlin: Aufbau-Verl. 1951 [1930], S. 536]

letzte Änderung:

Zitationshilfe
„Bataillonsbefehl“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Bataillonsbefehl>, abgerufen am 21.10.2021.

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