Bauernbefreiung, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungBau-ern-be-frei-ung
WortzerlegungBauer1Befreiung
eWDG, 1967

Bedeutung

historisch

Verwendungsbeispiele für ›Bauernbefreiung‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Es gibt keine Bauernbefreiung in sich, die bisher Erfolg gehabt hat.
Die Zeit, 21.04.1961, Nr. 17
Einer Bauernbefreiung hatte es in England für den Erfolg der industriellen Revolution nicht bedurft.
Gurland, A. R. L.: Wirtschaft und Gesellschaft im Übergang zum Zeitalter der Industrie. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1960], S. 15438
Die Bürgerheere brachen die Burgen, und die Gesetzgebung der Städte sprengte die traditionelle grundherrliche Verfassung des Landes zuweilen durch planmäßige Bauernbefreiung.
Weber, Max: Wirtschaft und Gesellschaft. In: Weber, Marianne (Hg.), Grundriß der Sozialökonomik, Tübingen: Mohr 1922 [1909-1914, 1918-1920], S. 937
Es ist nicht recht einzusehen, warum der Verfasser hier Halt macht und nicht auch den Abschluß der Bauernbefreiung in den vierziger und sechziger Jahren darstellt.
Jahresberichte für deutsche Geschichte, 1931, S. 1045
Als die französischen Revolutionstruppen sich Mainz näherten, sah Forster den Augenblick gekommen, seine Ideen über Menschenrechte, Bauernbefreiung und republikanische Staatsform in der Praxis zu erproben.
Safranski, Rüdiger: Friedrich Schiller, München Wien: Carl Hanser 2004, S. 355
Zitationshilfe
„Bauernbefreiung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Bauernbefreiung>, abgerufen am 05.04.2020.

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